Die Klosterruine Woerschweiler

Aus Historische Orte
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Auf dem Klosterberg

Auf einem dem Klosterberg vorgelagerten Bergrücken[1] oberhalb des Homburger Stadtteils Wörschweiler im Saarland, liegt die Ruine einer ehemaligen Abtei des Zisterzienserordens. Von den Gebäuden des Mönchskloster Wörschweiler] ist kaum mehr erhalten, als die Ruinen der ehemals dreischiffigen Basilika und des Auditoriums. Die ausgegrabenen Grundmauern lassen gut den Grundriss der Anlage erkennen. Ebenfalls erhalten sind einige Grabplatten, welche zum Teil an der verbliebenen Langmauer der Basilika aufgestellt sind oder im Römermuseum Schwarzenacker zu finden sind[2]. Die Klosterruine Wörschweiler[3] ist Eigentum einer Stiftung und für die Öffentlichkeit zugänglich.

Klosterruine Wörschweiler an Silvester 2016

Inhaltsverzeichnis

Die Ruine

Fotogalerie der Klosterruine Wörschweiler

Die Aufnahmen der Galerie stammen aus den Jahren 2009 - 2017

Detailsbetrachtungen

  • Die hier gezeigte Dreihornkonsole wurde lt. Julius Kirsch im Bereich es Herrenrefektoriums (Siehe Grundriss Nr. 11) gefunden und ist aus einem römischen Pilasterfragment gemeißelt, welches seinerzeit wohl auf der Rückseite noch zu erkennen war. Für Kirsch handelt es sich um einen wichtigen Beleg für die Wölbetechnik des Refektoriums[4]
  • Die beiden Säulen unten befinden sich nicht mehr in der Ruine. Ich hatte sie 2009 in der Basilika, bzw. im Auditorium, vorgefunden. Aus meinem Bildarchiv kann ich rekonstruieren, dass sie sich bereits 2012 nicht mehr dort befanden.

Grundriss der Klosterruine

1: Lager (Cellarium), Obergeschoss: Dormitium der Laien; 2: Haupteingang; 3: Konversensaal, Obergeschoss: Dormitium der Laien; 4: Konversenrefektiorium, Untergeschoss: Konversenarbeitsraum; 5: Küche im Keller; 6: Konversengasse; 7: Paradies – Vorhalle zur Kirche; 8: Kreuzgang; 9: Brunnenhaus; 10: Klausurhof; 11: Refektorium der Mönche; 12: Calefactorium – Wärmstube; 13: Auditorium der Mönche; 14: Durchgang; 15: „Turm“ (vgl. Anmerkung); 16: Kapitelsaal, Obergeschoss: Dormitium der Mönche; 17: Alte Sakristei – später Armarium; 18: Neue Sakristei; 19: Chor mit Fundamenten der benedektinischen Prioratskirche; 20: Südliches Querschiff; 21: Nördliches Querschiff; 22: Totenpforte; 23: Nördliche Seitenkapelle; 24: Mittelschiff; 25: Klosterschaffnerei; 26: Novizenhaus aus dem 13. oder 14. Jhdt.; 27: Südliche Klostermauer; 28: Treppenhaus zum Dormitium der Mönche

Die Abbildung zeigt einen von mir auf Basis von Satellitenaufnahmen erstellten Grundriss des Klosters. Nicht abgebildet sind das innere und das äußere Tor, der Friedhof und ein Klosterbrunnen.

Vgl. hierzu auch die beschriftete Google Maps-Karte. Sie zeigt auch die Lage der in der Abbildung fehlenden Gebäude. Einige Autoren bezeichnen Nr. 15 (vgl. Abbildung) als möglichen "Turm". Dazu ist anzumerken, dass Zisterzienserkirchen grundsätzlich keinen Turm hatten. Die Klöster der Zisterzienser sind nach einem für diesen Orden typischen Plan errichtet. Umfangreiche Informationen zur Bauweise der Zisterzienser findet man auf "cistercium.info" - dort wird auch ein "Idealplan" für ein Zisterzienserkloster dargestellt.

Nach Auffassung des Autors kann es sich beim Auditorium (Nr. 13) auch um den Mönchssaal gehandelt haben. Das Auditorium wäre dann ggf. beim Durchgang (Nr. 14) zu finden. Vergleiche mit anderen Zisterzienserklöstern lassen diesen Schluss zu. Dieser Arbeitsraum schloss ggf. auch ein Skriptorium ein, welches i.d.R. - neben dem Calefactorium - zu den einzig beheizbaren Räumen gehörte. Es wäre demnach zu erwarten, dass sich ein Skriptorium auch in Wörschweiler beim Calefactorium, bzw. darüber befand. Die Gebäude waren nicht eingeschossig. Ein Skriptorium muss es gegeben haben, denn auch wenn für Kloster Wörschweiler keine große Buchkunst nachzuweisen ist, so war es doch für die Erstellung von Verträgen, Urkunden und der Korrespondenzen des Klosters unerlässlich.

Zum Vergleich einige Grundrissdarstellungen anderer Zisterzinserklöster:

Online publizierte Ausgrabungsberichte und Rekonstruktionen

  • Julius Kirsch, 2010, "Erinnerungen an Kloster Wörschweiler"
In seiner Veröffentlichung "Erinnerungen an Kloster Wörschweiler" aus dem Jahr 2010, hat der Architekt Julius Kirsch, der an der Ausgrabungskampagne des Prof. Schmoll gen. Eisenwerth in den Jahren 1954 - 1956 beteiligt war, zahlreiche Skizzen und Rekonstruktionen, welche im Rahmen der Untersuchung (von ihm) erstellt wurden, zusammengestellt. Der Bericht kann über den Archiv-Server der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek abgerufen werden.

Die Geschichte des Klosters

Chronologischer Überblick

Ein Überblick über die Geschichte der Klosteranlage von der Weihe der ersten benediktinischen Klosterkirche im Jahr 1131 bis heute. Dabei reicht die Geschichte des Klosterbergs selbst mindestens bis in die gallo-römische Antike zurück.

Die Geschichte des Klosters ist eng verbunden mit den ehemaligen Herrschaften Saarwerden, Moers-Saarwerden, Saarbrücken, bzw. Nassau-Saarbrücken, Zweibrücken-Bitsch, Grafschaft Zweibrücken, Homburg, Castel (Blieskastel), Kirkel, Zweibrücken, Kurpfalz, Veldenz und Pfalz-Zweibrücken. Die Güter des Klosters waren in diesen Territorien verteilt, welche geografisch im heutigen Saarland, Lothringen und in Rheinland-Pfalz lagen. Die Ära des Klosters begann im Hochmittelalter und endete mit der Reformation in der Neuzeit.

Vor 1131: Stiftung als Hauskloster der Grafen von Saarwerden

Die Gründung des Klosters Wörschweiler geht auf eine Stiftung des Grafen Friedrich I. von Saarwerden und seiner Frau Gertrude im Einvernehmen mit deren Sohn Folmar und dessen Frau Stephanie zurück[5] [6] [7]. Die Grafen von Saarwerden waren eine Nebenlinie der Bliesgaugrafen, worauf der Bezug zu dem Landstrich an der Blies zwischen Blieskastel und Homburg zurückzuführen ist[8].

In Rahmen der Stiftung werden die Orte Wörschweiler ("Werneswilre"), Erbach ("Urrebach"), Bliesbruck (heute Bliesberger Hof in Limbach), Reiskirchen ("Richeskirchen"), Volkerskirchen ("Volkardeskirchen" - heute überbaut von Kirkel-Neuhäusel) und (Bruch-)Mühlbach ("Mulenbach") erstmals genannt[7].

1131: Weihe der ersten Klosterkirche des Benediktinerpriorats

Die Weihung der ersten Klosterkirche erfolgte im Jahr 1131 durch einen päpstlichen Legaten, Kardinal Matthäus, Bischof von Albano[6], zu Ehren der Jungfrau Maria. Das Kloster wurde 1131 von Mönchen unter Leitung eines Priors aus dem Benediktinerkloster in Hornbach bezogen[5] [6]. Der genaue Baubeginn - und damit das tatsächliche Stiftungsdatum - ist nicht bekannt. Da 1131 ein Stand der Arbeiten erreicht sein musste, welcher die Weihe durch den Kardinal ermöglichte, kann man mit ca. 1 - 2 Jahren Vorlauf rechnen.

1171: Ablösung der Benediktiner und zweite Stiftung als Abtei der Zisterzienser

Bereits die Enkel der Stifter, die Grafen Ludwig der Ältere und Ludwig der Jüngere von Saarwerden, übertrugen 1171 das Kloster an den Abt Roger des Zisterzienserordens aus Villers-Bettnach. Zu diesem Zweck verzichteten sie auf ihre Herrschafts- und Vogteiansprüche, denn die Freiheit von Vogteiansprüchen ist eine Ordensregel der Zisterzienser. Dennoch kam es rund 400 Jahre später zu Streitigkeiten über die Kastenvogtei zwischen den verschiedenen Landesherren im Umland von Wörschweiler[9].

Die Zisterzienser zogen am 21. März 1171 unter dem ersten Abt Gobert (Abt Cobertus) in das Kloster ein[5]. Der Stiftungsbrief wurde 1172 in Kaiserslautern ausgestellt und von Abt Conrad vom Kloster Hornbach mitgesiegelt[5]. So wurde aus dem Priorat der Benediktiner eine Filiation und Abtei der Zisterzienser aus Villers-Bettnach bzw. Morimond[5]. Der Zisterzienserorden betrachtet darum den 21. März 1171 als Stiftungstag des Klosters[5]. Zeugen der erneuten Stiftung waren:

  • Abt Roger und seine Mönche Warner und Hicemann aus Villerium (Weiler-Bettnach),
  • Emicho, Graf von Liningen,
  • dessen Sohn Everard,
  • Gerlac, Graf von Neuenburc (hier dürfte es sich vermutlich um Gerlach von Veldenz handelt, die Grafen von Veldenz sind eine Nebenlinie der Raugrafen, den Herren der Neuenburg),
  • Raugraf Emico,
    Stiftungsbrief aus dem Jahr 1180, in welchem die Stiftung aus dem Jahr 1171 bestätigt und die damaligen Zeugen erneut genannt werden, der vollständige Wortlaut ist auf [1] wiedergegeben
  • dessen Sohn Conrad,
  • Wildgraf Gerard,
  • Folmar, Graf von Castel (ein Vetter von Folmar I. von Saarwerden, dem Vater der beiden Ludwige[10]),
  • dessen Söhne Folmar und Hugo,
  • Theoderic, Graf von Homberc,
  • Warner von Bolanden,
  • dessen Sohn Philipp,
  • Friedericus von Husen,
  • die Gebrüder Henricus und Humfridus von Alsecen brunne,
  • Merbodo und Embrico von Soulenheim (Saulheim),
  • die Gebrüder Reiner und Walter von Merburc,
  • Theodoricus von Wiere,
  • Berthold von Erneswilre (alle Angaben in der Schreibweise der Quelle)[11].

Die für ein Zisterzienserkloster untypische Lage auf einem Bergrücken[12], ist auf diese Gründungsgeschichte[13] [6] zurückzuführen. Der Grund für die Übergabe an den - damals neuen - Zisterzienserorden, war vermutlich der Vorwurf eines mangelnden Glaubenseifers der Benediktinermönche. Dies veranlasste die beiden Grafen von Saarwerden, die Ehre Gottes – welche sie durch Vernachlässigungen offenbar als beschädigt betrachteten - wieder herzustellen. Den damaligen Ausdehnungsbestrebungen der Zisterzienser kam dies entgegen. Für sie war Wörschweiler eine wichtige Station zwischen Weilerbettnach (Villers-Bettnach) und ihrem bereits bestehenden Kloster in Eußerthal. Im Übrigen war der erste Zisterzienser-Abt Gobert, der Bruder des Weilerbettnacher Abts Roger[14]. Der Historiker Hans-Walter Herrmann geht davon aus, dass es noch weitere Gründe für die Übertragung an die Zisterzienser gegeben haben mag. Zum einen ist für ihn bereits im Vorfeld eine deutliche Vorliebe der beiden Grafenbrüder zu den Zisterziensern zu verzeichnen. Außerdem stand das erste Mutterkloster in Hornbach unter der Vogtei der Grafen von Saarbrücken. Der Wechsel bot also auch die Möglichkeit, Wörschweiler deren Einfluss zu entziehen[15].

1189: Weihung der neuen Klosterkirche

Bischof Bertram von Metz weiht die gotische zweite Klosterkirche der Jungfrau Maria "sub titulo nativitatis virginis mariae"[16].

1206: Inkorporation der Pfarrkirchen von Volkerskirchen und Großbundenbach

Graf Ludwig von Saarwerden übergibt dem Kloster das Patronat und den Zehnten der Kirchen zu Folkerskirchen[17] und Buntenbach zum "ewiglichen" Besitz[18]. Für den Autor ist nicht klar, ob es sich um Ludwig I. oder bereits seinen Sohn Ludwig III. handelte.

Grundsätzlich war es Zisterzienserklöstern verboten, Kirchen anzunehmen oder die damit verbundenen Aufgaben im Rahmen der Seelsorge für Laien auszuüben. Das Aufkommen konkurrierender Bettelorden, ließ die Zisterzienser diese Regeln aufgeben. Das Jahr 1206 ist dafür jedoch ein früher Zeitpunkt. Im Laufe der Jahre waren später bis zu 14 Pfarrkirchen inkorporiert[19].

1212: Der Papst bestätigt dem Kloster die Beibehaltung der Benediktiner-Regeln

Am 23.03.1212 gewährt Papst Innozenz III. dem Kloster und seinen Besitztümern apostolischen Schutz und gewährt dem Zisterzienserkloster die Beibehaltung der Benediktinerregeln[20].

1212: Bischoff Bertram von Metz unterstellt die Kapelle von Vogelbach dem Kloster Wörschweiler

Siehe hierzu den Artikel "Das Hospital in Vogelbach".

1214: Die Anwohner von Wörschweiler und Bittensbach müssen ihre Dörfer verlassen

Heinrich von Kirkel siedelt auf Verlangen des Klosters seine Untertanen zu "Werßweiler" und "Bittensbach" an einen unbekannten Ort um[21]. Dieses Verlangen ist vermutlich dem Grundsatz nach einem Leben in Abgeschiedenheit der Zisterzienser zuzuschreiben. Die Zisterzienser bewirtschaften ihre Agrargüter aufgrund dieser Regel grundsätzlich selbst. Allerdings erlaubte das Generalvikariat die "Rentengrundherrschaft" und damit die Bewirtschaftung durch Dritte - d.h. auch Leibeigene - bereits ab 1224. Dies war auf den Rückgang der Zahl der Konversen zurückzuführen[22]. In einer Wörschweiler Regeste aus dem Jahr 1225 wird auf diesen Umsiedlungsvorgang noch einmal Bezug genommen und beurkundet, dass der Streit zwischen Konvent und Heinrich hierüber (neben anderen Streitfragen) beigelegt wurde[23]. "Bittensbach" ist hier "Bütinsbach". Bei letzterem soll es sich laut "Saarpfalz, Blätter für Geschichte und Volkskunde" um Niederbexbach handeln[24].

Der Autor vertritt die Auffassung, dass hier nur eine ehemalige Siedlung am gleichnamigen Bach unmittelbar beim heutigen Wörschweiler-Gutenbrunnen gemeint gewesen sein kann. Der Wunsch der Mönche nach Abgeschiedenheit dürfte eher durch Siedlungen unmittelbar am Hang des Klosterbergs als beeinträchtigt empfunden worden sein, als durch die Anwohner des ca. 7 km entfernten Niederbexbachs.

Bittensbach ist noch heute der Name eines Baches unmittelbar bei Wörschweiler-Gutenbrunn.

Vgl. hierzu den Exkurs: Bütinsbach und Bittensbach.

1257: Das Kloster erhält die Genehmigung zum Hören der Beichte und Erteilung der Absolution

Nachdem die Zisterzienser, die bislang Seelsorge, Abnahme der Beichte von Laien, Erteilung von Sakramenten - wie der Taufe - abgelehnt hatten, weichten sie diese Regeln im 13. Jahrhundert auf, um "konkurrenzfähig" zu den jüngeren Bettelorden zu bleiben[25]. 1354 erlaubte das Generalkapitel unter diesem Eindruck die Einrichtung von Bruderschaften, was dazu führte, dass Wörschweiler 1354 der Bruderschaft Neumünster (Ottweiler) die Teilnahme an seinem geistlichen Leben ermöglichte und 1466 eine eigene Sakraments- und Fronleichnamsbruderschaft gründete. 504 Mitgliedereinträge sind erhalten - hinzu kommen die Familien der Mitglieder[26].

1263: Abt Christian soll mehrere Frauen aus dem Bistum Speyer exkommunzieren

Papst Urban IV. beauftragt am 16. Dezember 1263 den Abt aus Wörschweiler die Frauen Bertha, Adelheit und ihre Anhängerinnen zu exkommunzieren, weil sie entgegen eines päpstlichen Verbotes und eines Ordnungsrufes aus Speyer in der Nähe des Klosters Eußerthal eine "klösterliche Niederlassung" gründeten[21]. Warum beauftragte er nicht den Abt aus Eußerthal oder den Bischof? =

1265: Ausbau des Klosters und Errichtung der dreischiffigen Basilika

Die erste Klosterkirche wurde vermutlich um 1265 von den Zisterziensern durch einen dreischiffigen Neubau ersetzt[27].
Ruine der Basilika
Das Kloster unterhielt ein Siechenhaus, welches 1258 in einer Urkunde über ein Almosen des Grafen Gerlach von Veldenz erstmals belegt ist. Der Graf verfügte, dass im Siechenhaus von diesem Almosen “6 Kranke und Lahme” zu unterhalten, sowie täglich vor dem Klostertor Almosen an 50 Arme zu verteilen[28],[29]seien.

Bei den Ausgrabungen der 1950er Jahre konnten Fundamente einer kleineren Kirche - wohl der Prioratskirche - in Querschiff und Chor der zisterziensischen Kirche nachgewiesen werden[30].

Abweichend hiervon datiert Heribert Feldhaus die Vollendung der Kirche bereits bis 1235[31].

1313: Kaiser Heinrich VII. stellt das Kloster unter seinen Schutz

Am 25. Mai 1313 erklärt Kaiser Heinrich VII. das Kloster Wörschweiler für frei von allen Zöllen für sein "Lebensmittel" und Hab und Gut im römischen Reich. Er nimmt dabei mit Blick auf das Seelenheil seiner Vorgänger, seiner verstorbenen Frau Margarete und seines eigenen Seelenheils, das Kloster in seinen Schutz[32]. König Ludwig, der Bayer, bestätigt dies am 10. Juli 1328[32].

1349(?): Mönche und Konversen beschweren sich beim Papst

Papst Innozenz VI. verbietet eine Anrufung (zwecks Berufung) des Heiligen Stuhls durch einige Mönche und Konversen aus Wörschweiler wegen einer Bestrafung durch ihren Abt und bestätigt dem Abt das Recht und die Pflicht zur Bestrafung[33]. Die Regeste ist mit "Avignon, 5. Juni 1249" angegeben. Das ist aufgrund der Lebensdaten von Papst Innozenz VI. nicht möglich - auch war Avignon erst ab dem 14. Jahrhundert Papstsitz.

1358: Wer hat die Schirmherrschaft über das Kloster?

Der renommierte Experte Hans-Walter Herrmann berichtet im Aufsatz "Die Grafen von Saarwerden", dass nachdem im 14. Jahrhundert zunehmend die Veldenzer und Zweibrücker Grafen als "Schirmer" des Klosters aufgetreten seien, noch einmal ein Graf von Saarwerden auf Bitten des Generalkapitels von Citeaux die "Ordnung in der Mönchsgemeinschaft" hergestellt hätte[34]. In den Regesten gibt es dazu keinen Eintrag. Es gibt ein Regest von 1335, nach welchem das Generalkapitel von Citeaux den Kaiser und den Grafen von Nassau bittet, Beschützer des Klosters zu sein[35]. Am 8. März 1339 überträgt Kaiser Ludwig diese Aufgabe dem Erzbischof Balduin von Trier, sowie den Grafen von Veldenz und von Zweibrücken[36]. Herrmann vermutet, dass dies auf die Parteinahme der Saarwerdener für Papst Johann XXII. zurückzuführen war, der mit dem Kaiser im Streit lag[37]. Allerdings scheint die Beziehung zu den Grafen von Saarwerden weiterhin fortbestanden zu haben, denn 1342 berücksichtigt Graf Friedrich von Saarwerden das Kloster in seinem Testament und gibt an, dort "zu seinen Vorderen" begraben werden zu wollen[38]. Gestorben ist Graf Friedrich II. vermutlich nicht vor 1357, denn am 6. Januar dieses Jahres erscheint er noch in den Saarbrücker Regesten [39]. 1358 sollen die Grafen von Saarwerden tatsächlich noch einmal die Vogtei ausgeübt zu haben, bevor diese dann auf die Grafen von Zweibrücken überging[37] und 1429 verpfändeten die Grafen von Saarwerden dem Kloster Wörschweiler ihren Anteil am Brückenzoll der Limbacher Brücke ("Klosterbrücke")[40]. Vergleiche hierzu auch "Die Blies".

Urkundlich belegt ist die Kastenvogtei des Herzogs Wolfgangs von Zweibrücken 1538 - aus dieser Urkunde geht hervor, dass diese Vogtei bereits unter Herzog Stefan bestand.

Vergleiche auch unten "1469"

1383: Das Kloster erleidet erstmals Kriegsschäden

Im Herbst 1383 erlitten das Kloster Wörschweiler und der Landstrich um Homburg „große Schäden“, als Herzog Robert I. von Bar einen Feldzug gegen den letzten Grafen von Zweibrücken, Eberhard, führt und dabei in dessen Gebieten Verwüstungen vornimmt[41]. Im April 1388 entschädigt Herzog Robert I. das Kloster hierfür durch jährlich "3 Mutten Salz"[42]. Zumindest im Jahr 1402 bescheinigt Abt Heinrich dem Herzog von Bar den Erhalt dieser 3 Mutten Salz[43]. Herrmann sieht in der "Zerstörung und Brandschatzung" des Klosters durch den Herzog von Bar einen mittelbaren Beleg für die Vogteirechte der Grafen von Zweibrücken über das Kloster (vgl. oben)[44]. Ein Beleg für eine Zerstörung oder Brandschatzung liegt nicht vor. "Große Schäden" können auch wirtschaftliche Schäden gewesen sein, die nicht mit einer unmittelbaren Zerstörung oder Beschädigung der Klosteranlage einhergegangen sind. Da Herzog Robert mit seinem Heer durch den Landstrich zog, in welchem zahlreiche Wirtschaftsgüter des Klosters lagen, so wird dies alleine schon zu großen Schäden geführt haben. In den Regesten des Klosters heißt es "Ropreicht Herzog zu Bore,...der während seines Krieges mit den Grafen von Zweibrücken auf Werneswilre lag und großen Schaden tat"[42]. Herzog Robert hatte sich mit seinen Truppen demnach im Kloster einquartiert - was ebenfalls zu Lasten des Klosters ging. Dies lässt nicht erkennen, dass er das Kloster vorsätzlich schädigte, um seinem Gegner Eberhard zu schaden.

1438: An der Schwelle zur Neuzeit beginnt der Niedergang des Klosters

Mit der beginnenden Neuzeit und dem Zeitalter der Reformation kam es zum Niedergang vieler Klöster in den protestantisch gewordenen Gebieten - so auch in Wörschweiler. In Wörschweiler begann diese negative Entwicklung bereits 1438 und somit rund 80 Jahre vor Luthers Thesenanschlag 1517 und damit dem Beginn der Reformation. Die Herrschaft der Grafen von Homburg war nach dem Tod des letzten Homburger Grafen Johann (†1449) an die Grafen von Nassau-Saarbrücken übergegangen. Mit der Seelsorge der Homburger Untertanen im Umland von Wörschweiler waren bislang die Brüder aus dem Kloster betraut, bzw. sie stellten die Pfarrer und übten das Patronatsrecht über diese Kirchen[45]. Am 11.06.1438 ermahnt Albrecht von Castel den Abt Johann(es) wegen Klagen der Homburger Bürger über Vernachlässigung von Pflichten des Beedener Pfarrers Nikolaus. So lasse dieser unzureichend die Messe lesen und seinen Sitz verfallen. Der Casteler drohte mit Eskalation an seinen Landesherrn, den Grafen von Nassau-Saarbrücken und Beschlagnahme des dem Kloster zustehenden Zehnten durch den Burggrafen von Homburg[46]. Burggraf von Homburg war damals der letzte Graf von Homburg, Johann]], Herr zu der Fels, welcher auch in Wörschweiler begraben liegt.

Das Kloster lag damals auf dem Gebiet von Pfalz-Zweibrücken. Es verfügte über Güter ebendort, wie auch in den Territorien der Nassau-Saarbrücker und der Kurpfälzer aus Kaiserslautern.

1466: Gründung der Sakrements- und Fronleichnamsbruderschaft[26]

Die "Bruderschaft des Sakraments der Eucharistie unseres Herrn Jesus Christus" wurde 1466 im Kloster Wörschweiler gegründet. Das geht hervor, aus dem 2. Bruderschaftsbuch, welches Prior Heinrich Flade, der die Bruderschaft 1487 erneuerte, begonnen hatte. Dieses Buch ist erhalten und wird in der Biblioteca Bipontina aufbewahrt. Es enthält - unter anderem - Mitgliederverzeichnisse in lateinischer und deutscher, bzw. vermischter Sprache. Heinrich Flade nutzte dabei vermutlich ein älteres Verzeichnis für die Zeit von 1466 - 1487, welches heute nicht mehr erhalten ist[47].

Einen allgemeinen Einblick in das Wesen solcher Bruderschaften, gibt die Internetseite "Christen am Rhein", herausgegeben durch das Bistum Köln.

1469: Das Kloster erhält "eine Ordnung"

Im Jahr 1469 erhalten die Wörschweiler Mönche Verhaltensregeln zunächst vom Abt aus Weiler-Bettnach und Herzog Ludwig von Zweibrücken und dann ebenfalls von Graf Nikolaus von Moers-Saarwerden. Dieser beruft sich darauf, Stifter des Klosters zu sein und nennt den Herzog gleichzeitig den Landesfürsten des Klosters[48]. Offenbar war es erforderlich, den Anordnungen einen gewissen Nachdruck zu verleihen.

1480: Das Kloster gerät in Streit mit Ritter Friedrich "Gentersberger" von Bitsch

Nachfolgende Episoden beschreiben beispielhaft den fortschreitenden Niedergang des Klosters Wörschweiler. So hatten etwa Nassau-Saarbrücken, das Kloster und das pfälzische Herzogtum Pfalz-Zweibrücken jeweils Besitztümer bei den nahe gelegenen Dörfern Altstadt und Limbach. Das Kloster unter dem damaligen Abt Nikolaus II wurde 1480 in Streitigkeiten dieser Territorialherren um diese Güter hineingezogen und der Abt zog sich hierbei den Zorn und die Rache des Ritters Friedrich (Gentersberger, der Jüngere) von Bitsch zu, welcher im Verlauf des Streits ein Lehen verloren hatte. Er gab dem Abt Nikolaus II die Schuld hierfür. Dieser soll, durch seine Verkäufe von Ländereien zu Altstadt und Limbach an den Herzog Ludwig von Zweibrücken, einen Reigen von Besitzwechseln zuungunsten des Friedrich Gentersberger ausgelöst haben. Schließlich nahm der Ritter den Abt sogar gefangen (vgl. dazu auch die Regesten des Klosters von Neubauer Nr. 989[49]). Der Herzog von Pfalz-Zweibrücken intervenierte zwar beim Bischof von Metz, dennoch wurde der Abt erst nach einer gütlichen Einigung am 4. September 1480 wieder auf freien Fuß gesetzt[50].

1487: Erneuerung der Sakramentsbruderschaft

Siehe oben, 1466.

1507: Das Ende der Sakramentsbruderschaft?

Heinrich Flade hat von den 504 Namenseintragungen im Bruderschaftsbuch wohl diejenigen bis Nr. 302 selbst gemacht. Der letzte Eintrag datiert 1507. Bis dahin wurden über 20 Jahre fortlaufend Namen von Brüdern und Schwestern dokumentiert. Während sich Abt Heinrich, der 1507 gewählt wurde, noch im Verzeichnis befindet, wurde sein Nachfolger, Abt Arnold, nicht mehr als Mitglied erwähnt[51]. Der Eintrag Abt Heinrichs ist der 303 und entspricht nicht mehr Heinrich Flades Handschrift. Ab diesem Eintrag wechselten offenbar die Schreiber[52]. Sofern hieraus abgeleitet werden kann, dass Heinrich Flade nach diesem Eintrag verstorben war, so wäre er ca. 80 Jahre alt geworden, denn nach eigenem Bekunden befand er sich 1487 in seinem 60. Jahr und in seinem 32. Jahr als Prior[53].

1510: Ein Kaiserslauterner Schlosser mobilisiert gegen das Kloster

Wie der Ritter Friedrich Gentersberger hatten in dieser Zeit auch viele freie Bürger den Respekt vor den Klöstern verloren. 1510 geriet das Kloster erneut in Streitigkeiten, diesmal mit dem bürgerlichen Kaiserslauterner Schlosser Michael Fuchs, welcher sogar Reiter und Fußvolk rekrutierte, um, nach einem zuvor abgewiesenen Prozess, gegen das Kloster zu ziehen. Truppen aus Pfalz-Zweibrücken verhinderten Tätlichkeiten gegen das Kloster. Einige Rittersleute der Umgebung, wie z.B. Franz von Sickingen, vermittelten und so wurde dieser Streit schließlich durch Zahlung einer Entschädigung beigelegt[54].

1525: Der Pfälzische Bauernkrieg

1525 bedrohte dann der Pfälzische Bauernkrieg das Kloster. Unterstützung kam vom Zweibrücker Herzog, dessen Truppen die im Kloster versammelten Bauern vertrieb[54].

1527 - 1539: Der Rechtsstreit vor dem Reichskammergericht

Zwölf Jahre lang, von 1527 bis 1539, währte ein weiterer Rechtsstreit des Klosters, nun mit dem Grafen Johann Ludwig von Nassau-Saarbrücken[55]. Seine Untertanen aus der Pfarrei Beeden (s.o.) hatten ihn zuvor um Hilfe ersucht. Sie hatten erhebliche Klagen gegen die Mönche erhoben, welche zu dieser Zeit die Pfarrei von Beeden betrieben. Diebstahl von Pfarreigentum und sogar die Besetzung des Pfarrhauses mit einer Metze, bei welcher die Mönche ein- und ausgingen, gehörten zu den Beschwerden. Drei dieser Frauen waren nacheinander im Pfarrhaus untergebracht. 1527 kam es deretwegen zu einem Streit mit den jungen Männern des Ortes, welcher in Ausschreitungen und Schlägereien gipfelte. In deren Verlauf musste ein Homburger Amtmann sogar einen der Mönche inhaftieren. Weiterhin kam es zur Vernachlässigung sämtlicher Pfarramtspflichten und der Seelsorge - manch’ Gemeindemitglied musste ohne Sakramente sterben. Der Landesvater aus Saarbrücken konnte beim Abt keine Unterstützung finden und sanktionierte das Treiben schließlich mit der Beschlagnahmung von Klosterzehnten. Das wiederum veranlasste Abt Arnold 1527 zur Klage beim Reichskammergericht in Speyer. Das Urteil wurde erst am 13.10.1539 - gegen den Grafen - gesprochen. Seine Beschlagnahmung sei Unrecht gewesen, er möge sich wegen der Beschwerden an den Bischof von Metz und das Mutterkloster in Weilerbettnach wenden[55].

1538 - 1547: Abt Arnold flieht in die Kurpfalz und bleibt dort bis zu seinem Tod

Als das Reichskammergericht sein Urteil sprach, befand sich Abt Arnold bereits nicht mehr im Kloster. Er hatte sich nach weiteren unrühmlichen Streitigkeiten, einer kurzzeitigen Verhaftung und Verfolgung durch Pfalz-Zweibrücken, 1538 in die Kurpfalz nach Kaiserslautern abgesetzt. Dort blieb er bis zu seinem Tod 1547[56].

Die Streitigkeiten, welche zu dieser Flucht des Abtes Arnold nach Kaiserslautern geführt hatten, begannen 1538 mit Zwistigkeiten innerhalb der Klostergemeinschaft. Zu dieser Zeit gab es im Kloster neben dem Abt nur noch den Prior und zwei weitere Mönche. Diese beklagten, dass der Abt den Brüdern nicht genügend zu Essen gäbe und wohl auch die Geschäfte der Abtei in Unordnung führen würde. Gleichzeitig stritten die Mönche derart untereinander, dass der Mönch Moritz dem Prior gar mit Totschlag drohte. Da die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken sich ab 1533 als Schirmherren des Klosters verstanden, fühlte sich Pfalzgraf Ruprecht befugt, in dieser Sache einzugreifen. Er beauftragte seine Räte die Angelegenheiten mit dem Abt zu regeln oder - bei dessen Weigerung - ihn in Kirkel in Haft zu nehmen. Bezüglich der Geschäfte des Klosters sollten der Prior und die Mönche in die Pflicht genommen werden. Es kam dazu, dass der Abt in Kirkel eingekerkert wurde. Er hatte bereits zuvor Urkunden, Wertgegenstände und Vorräte in den Klosterhof nach Kaiserslautern, unter den Schutz der Kurpfalz, schaffen lassen. Der Abt verblieb bis zu seinem Einlenken auf Burg Kirkel und musste am 30.09.1538 einen Vertrag akzeptieren, welcher ihn und seinen Konvent unter Zweibrücker Vormundschaft stellte. Der Abt kehrte, anders als von ihm versprochen, nie mehr nach Wörschweiler zurück. Sämtliche Versuche des Pfalzgrafen Ruprecht den Abt aus Kaiserslautern nach Wörschweiler zurückzuholen scheiterten. Bei der noch katholischen Kurpfalz in Kaiserslautern fand Ruprecht diesbezüglich keine Unterstützung. Der Pfalzgraf nahm die verbliebenen Klosterinsassen unter seine Aufsicht und verfügte dem Abt Arnold keine Einnahmen aus den Klostergütern zukommen zu lassen. Seine Amtsgewalt erstreckte sich allerdings nur auf das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken - auf dem Gebiet des pfälzischen Kurfürsten Ludwig V. blieb der Abt als rechtmäßiger Vertreter des Klosters anerkannt[57].

Die im Kloster verbliebenen Mönche forderten, nicht ohne Haupt zu bleiben. Daher ließ Pfalzgraf Ruprecht durch seine Amtmänner und seinen Landschreiber eine neue Verwaltungsordnung installieren und verpflichtete die Mönche zum Gehorsam gegen den Prior Johann Lußh. Nach dessen Tod baten die Mönche um die Wiedereinsetzung ihres Abtes Arnold, um nicht erneut ohne Haupt zu sein. Wie bereits erwähnt, kam dieser jedoch nicht zurück[57].

1552: Querelen um das Amt des Abtes

Nachdem um das Jahr 1552 in kurzer Folge zwei neue Äbte verstarben, welche zuvor nicht entsprechend dem kanonischen Recht gewählt worden waren, hielt es Alexander von Cicignon, Abt in Weilerbettnach, für seine Pflicht - als Visitator und Konfirmator des Zisterzienserordens - die Ordnung in Wörschweiler wieder herzustellen. Er ließ darum Nikolaus von Diedenhofen dem Wörschweiler Konvent beitreten. Nach Prüfung durch ein Rechtsgutachten des herzoglichen Rates Ulrich Sitzinger (ab 1555 Kanzler) konnte mit dem Einverständnis des Herzogs Wolfgang, der besagte Nikolaus am 08. April 1552 ordentlich zum Abt (Abt Nikolaus I) gewählt werden. Allerdings betrachten ihn die Mönche und auch die Zweibrücker eher als unerwünscht. Der Prior Johann Sarbrucker, sowie der Mönch Anton von Trier, diffamierten ihn schon vor seiner offiziellen Einführung 1553 mit allerlei Anschuldigungen (Vgl. dazu auch die Wörschweiler Regesten Nr. 1144[58]). Dabei machten sie sich die Streitigkeiten um die Kastenvogtei zwischen Nassau-Saarbrücken und Pfalz-Zweibrücken (s.o.) zunutze. Eine wichtige Rolle spielte sicher, dass der Herzog und sein Rat Sitzinger Protestanten waren. Daher nötigte das Mutterkloster den Wörschweiler Abt im Streit um die Vogtei zur Unterstützung des katholischen Anspruchstellers Graf Philipp von Nassau-Saarbrücken[59].

1558: Das Kloster wird in Folge der Reformation säkularisiert

Die Reformation und ihre politischen und gesellschaftlichen Folgen führten 1558 zur Säkularisation des Klosters. Der damalige Pfalzgraf Wolfgang, Herzog von Pfalz-Zweibrücken, beabsichtigte 1557 im Zuge seiner neuen protestantischen Kirchenordnung das Kloster in eine höhere Schule umzuwidmen[60]. Der Beauftragte des Herzogs verhandelte daher 1558 mit Abt Nikolaus und seinen beiden letzten Mönchen, Philipp Ohler und Heinrich Seebach, über die Bedingungen, das Kloster dem Herzog zu überlassen[60]. Nach mündlicher Einigung entsandte der Herzog einen Schaffner nach Wörschweiler. Dieser konnte allerdings nur berichten, dass der Abt sich inzwischen weigere, die Verträge zu unterzeichnen. Offenbar wollte er sich mit der Einigung nur Zeit verschaffen, denn Abt Nikolaus ritt in Begleitung des Heinrich Seebach zum Vaterabt nach Weilerbettnach. Dort verbot man ihnen - unter Strafandrohung der Exkommunikation - die Fortführung der Verhandlungen mit dem protestantischen Herzog. Der katholische Graf von Nassau-Saarbrücken wurde um Unterstützung gebeten - er solle verhindern, dass die Grablege seiner Vorfahren zu einem “Saustall” verkomme. Zurück in Wörschweiler traten Heinrich Seebach und der Abt den Beamten des Herzogs zunächst ablehnend gegenüber, später wiederum zustimmend, dann wieder ablehnend. Dabei beschuldigten sie sich gegenseitig, für dieses Wechselspiel verantwortlich zu sein. Schließlich ließ der erzürnte Herzog Heinrich Seebach in Zweibrücken, sowie den Mönch Philipp Ohler und Abt Nikolaus in Wörschweiler unter Arrest setzen und mehrfach verhören. Dann schaffte man Ohler und Seebach in den “blauen Turm” nach Zweibrücken. Der Abt verblieb in Wörschweiler, da er bereits vom Tode gezeichnet war und man keinerlei Erwartungen mehr an ihn richtete. Er verstarb am 24. November 1558. Seebach und Ohler mussten noch bis 1560 auf ihre Haftentlassung warten. Von Heinrich Seebach hörte man nach 1562 nichts mehr. Philipp Ohler lebte jedenfalls noch im Jahr 1591[60].

1561 - 1771: Der Streit um das Klostererbe

Freilich wollten der Zisterzienserorden in Weilerbettnach und die katholischen Schutzmächte die Aufhebung des Kloster Wörschweiler nicht anerkennen. Nicht zuletzt ging es darum, die damit verbundenen Wirtschaftsgüter in Besitz zu bringen bzw. zu behalten. Das Kloster hatte Besitztümer im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken (seinem Standort), im Herzogtum Lothringen und in der Grafschaft Nassau-Saarbrücken. Darum forderte der Abt von Weilerbettnach am 25.05.1560 den Herzog von Pfalz-Zweibrücken auf, dem Bruder Matthias Metzinger das Kloster zu übergeben. Er hätte den Bruder zum künftigen Abt in Wörschweiler erwählt. Matthias Metzinger konnte aber weder beim Zweibrücker Kanzler Sitzinger, noch beim Herzog selbst, diesbezüglich etwas erreichen. Allerdings gelang ihm der Zugriff auf Klostergüter, welche sich auf lothringischem Gebiet befanden. Der Herzog von Zweibrücken führte daraufhin im Januar 1561 Beschwerde beim lothringischen Herzog Karl. Mit Unterstützung des Grafen von Nassau-Saarbrücken versuchte Matthias Metzinger Hand auf weiteres Klostergut, z.B. in Udenheim und Schornheim, zu legen. Die Sache führte zu mehreren Gerichtsverhandlungen, zu welchen Metzinger stets in Begleitung bewaffneter Nassau-Saarbrücker Reiter erschien. Schließlich untersagten die Gerichte seine Beschlagnahmen von ehemaligem Klostergut mit der Begründung, dass der Zweibrücker Herzog seine Ernennung zum Abt nicht anerkannt habe. Erfolgreicher war er in den lothringischen Landen – hier mussten die Zweibrücker einlenken, denn Herzog Karl von Lothringen hatte ihre Beschwerde abschlägig beschieden. Auf einen Streit wollten die Zweibrücker es wohl nicht ankommen lassen und so bezog Metzinger aus diesen Gebieten den Zehnt noch bis 1567. Metzinger lebte - da er in Wörschweiler nicht einziehen konnte - in Weilerbettnach als Mönch und übte dort das Amt des “Kellers” aus. Er starb wahrscheinlich zwischen 1568 und 1570[61]. .

Auch noch später wurden Äbte für das Kloster Wörschweiler ernannt. Ihren Anspruch durchsetzen konnten sie letztlich alle nicht. Das Kloster blieb faktisch aufgehoben. Belegt sind z.B. Dominique Mellon (1610) und Dom Claude Dugny (†1667). Eric de Pavilly wurde 1663 in Rom zum Abt ernannt und versuchte 1664 erneut (vergeblich) gerichtlich die Klostergüter zu beschlagnahmen. König Ludwig XIV. von Frankreich ermächtigte 1697 Dom Bardot und wies diesem den in Lothringen liegenden ehemaligen Besitz von Kloster Wörschweiler zu. Der Friede von Rijswijk am 30.10.1697 vereitelte den Zugriff dann jedoch. 1698 erreichte Dom Bardot den Zuspruch der Güter abermals. Eine Klage Zweibrückens wurde 1699 zunächst abgewiesen, die Berufung 1700 angenommen. Herzog von Zweibrücken war inzwischen der König von Schweden – und so zog sich der Konflikt mit König Karl von Frankreich noch bis 1703 auf der höchsten Ebene hin.

Im Jahr 1771 tauchte noch einmal ein „Abt von Wörschweiler“ auf, welcher versuchte, in den Besitz von Klostergütern zu gelangen. Dieser Nikolaus Wendel, ein Bruder aus Kloster Weilerbettnach, berief sich darauf, König Stanislaus hätte ihn zum Abt von Wörschweiler ernannt. Das konnte er freilich kaum belegen, die Zweibrücker speisten ihn mit einer Entschädigung ab[61].

1614: Der Brand der Klosteranlage

Die Klosteranlagen wurden durch das Herzogtum nie als Schule, sondern nur als Wirtschaftsgut genutzt. 1614 kam es infolge eines Brands zu einer weitgehenden Zerstörung der Anlage[62], wodurch heute nur noch Ruinen erhalten sind. Der Zweibrücker Klosterschaffner Johann Rothfuchs veranlasste am Sonntag den 27. März 1614, eine Bekämpfung von Ungeziefer in den Brombeerhecken durch Feuer. Der Wind führte dazu, dass die Flammen das Kloster erfassten[5] und zerstörten. Der Pfalzgraf Johann II. ließ nur die für den Wirtschaftsbetrieb dringend erforderlichen Anlagen wieder errichten - diese fielen dann dem Dreißigjährigen Krieg zum Opfer[62].

1876: Alfred Lilier beginnt die Ruine freizulegen

Kloster und Klosterberg waren lange in Privatbesitz. In den 1870er-Jahren erfolgte eine erste Freilegung der Ruinen durch den damaligen Eigentümer des Geländes, den Unternehmer Alfred Lilier[63]. Er ließ den Schutt beseitigen und die meisten freigelegten Grabplatten an der Längsseite Kirchenruine aufrichten[63]. "Kloster Wörschweiler 1131 - 1981, Homburger Hefte 1981" nennt hier das Jahr 1872 und Herrn Georg Lilier.

1954: Die erste Grabungskampagne des Kunsthistorischen Instituts beginnt

Die ersten umfangreichen bauarchäologischen Untersuchungen führte 1954 bis 1958 das Kunsthistorische Institut der Universität des Saarlandes, unter Leitung von Prof. J. A. Schmoll gen. Eisenwerth, durch[13]. Anfang der 1960er Jahre führt er diese Arbeit kurzfristig fort. Im gleichen Zeitraum fanden umfangreiche Sicherungen statt. Leider blieb Schmoll bis zu seinem Tod 2010 einen vollständigen Grabungsbericht schuldig. Die Grabplatten waren bereits bei der ersten Freilegung geborgen und an der Kirchenwand aufgestellt worden. Die Weitere Instandsetzungen und Sicherungen erfolgen seit den 1990er Jahren und dauern bis heute an.

Der Architekt Julius Kirsch begleitete 1954 - 1956 diese Kampagne als Zeichner. 2010 hat er seine Erinnerungen an die Grabungskampagne - mit zahlreichen Original-Zeichnungen festgehalten.

2009: Die Klosterruine wird in eine Stiftung umgewandelt

Das Eigentum an der Klosterruine wurde in die “Stiftung Klosterruine Wörschweiler” überführt.

2011: Es wird ein Förderverein zur Unterstützung der Stiftung gegründet

Im Herbst 2011 wurde ein Förderverein zur Unterstützung der Stiftung gegründet und im wiederum im Herbst 2015 wurde die Anlage mit Hinweistafeln ausgestattet.

Die Äbte der Zisterzienser des Klosters Wörschweiler

Aus den dem Autor vorliegenden Quellen gingen folgende Äbte des Klosters Wörschweiler hervor:

  • Abt Cobertus/Gobertus - der erste zisterziensische Abt 1171[64].
  • Abt Balduin – er bezeugt 1180 eine Konfirmationsurkunde Ludwigs des Älteren von Saarwerden[65]. Abt Balduin holte die Gebeine des Grafen Ludwig des Jüngeren aus Italien zurück, um sie in Wörschweiler beizusetzen[66] [65]. Der Abt Balduin erscheint noch bis 1192 in den Regesten des Klosters[67]. Da Ludwig der Jüngere ca. 1176 gefallen ist und lt. der Quelle "Urkundliche Geschichte der ehemaligen Abteien und Klöster im jetzigen Rheinbayern, von Franz Xaver Remling, Pfarrer zu Hambach, 1836" am 08. April 1179 in Wörschweiler begraben wurde, wäre Abt Balduin bereits zu diesem Zeitpunkt im Amt gewesen. Wobei aus der Quelle nicht hervorgeht, dass er die "Heimholung" bereits als Abt durchgeführt hatte.
  • Abt Conrad (1) - dieser Abt wird mit der Jahreszahl 1212 nur bei Schultz aufgeführt[68].
  • Abt Gobert II. – er erscheint in einer Urkunde der Bürgerschaft von Marsal. Die undatierte Urkunde könnte um 1203 erstellt worden sein[69]. Dieser Abt wird erneut am 23.03.1212 in einer Urkunde des Papstes Innozenz III. genannt, welcher dem Kloster die Erlaubnis erteilt, die Benediktinerregeln für ihr Kloster beizubehalten[20]. Abt Gobert wird zuletzt 1220 namentlich in den Regesten genannt[70]. Bei Franz Xaver Remling wird Abt Gobert noch 1229 durch Papst Gregor IX. zur Untersuchung von Missständen in das Kloster Lorsch an der Bergstrasse gesandt[71].
  • Abt Heinrich - ist 1233 der nächste namentlich genannte Abt in den Regesten des Klosters[72].
  • Abt W... - mehr als die Initiale “W” ist in einer Urkunde vom Remigiusberg aus dem Jahr 1235 nicht dokumentiert. Zumindest ist somit für Abt Heinrich eine Abgrenzung möglich[73].
  • Abt Friedrich - schließt am 26.07.1242 einen Vergleich mit Erzpriester Conrad von Lare[74] - dieser Abt erscheint in den Regesten des Klosters regelmäßig bis 1258[75].
  • Abt Albert - dieser Abt wird mit der Jahresangabe 1257 nur bei Schultz aufgeführt[68]. Das passt nicht zur vorherigen Amtszeit von Friedrich.
  • Abt Balduin II - wird von Franz Xaver Remling zwischen den Äbten Friedrich und Christianus aufgeführt.[76].
  • Abt Christian(us) - nimmt am 03.08.1260 an einer Gerichtssitzung zu Oppenheim teil[77]. Er erscheint mehrfach bis zum 08. Mai 1267 in den Klosterregesten[78].
  • Abt Conradus (2) - ist neben dem Propst vom St. Remigiusberg Gegenstand einer Streitschlichtung des Mainzer Kanonikers Conrad vom Stein am 28.10.1267[79].
  • Abt Godebert - dieser Abt wird mit der Jahresangabe 1268 nur bei Schultz aufgeführt[68].
  • Abt Conrad (3) - siegelt 1273 eine Urkunde über den Bau von drei Brücken in Schornesheim[83] - dies ist evtl. ein Hinweis darauf, dass der Regesteneintrag von 1267 falsch ist und Conrad dem Christian und dem Stephan erst nach 1271 nachfolgte.
  • Abt Heinrich (2) - erscheint erstmals am 17. März 1277 als Siegler einer Urkunde des Klosters Hornbach[84]. Am 24.08.1278 vereinbart er mit dem Abt des Klosters Wadgassen, künftig den Pastor der Kirche “zur Hecke” abwechselnd mit diesem zu bestimmen[85] [86]. Dieser Vertrag wurde im Jahr zuvor bereits vereinbart[87]. (Mit „zur Hecke“ bzw. „Heche“ ist der heutige Bexbacher Stadtteil „Höchen“ gemeint.) In den Regesten des Klosters wird er zuletzt am 7.11.1279 gemeinsam mit Emmerich von Lewenstein als Schlichter eines Streits der Äbtissin Gertrud des Klosters Sion mit dem Ritter Wolfram gen. Longus um das Patronat der Kirche in Spiesheim namentlich benannt[88].
  • Abt Otto - ist im März 1285 nach den Regesten des Klosters Abt von Wörschweiler[89].
  • Abt Heinrich (2) - der bei Glasschröter als derselbe “Heinrich” wie zuvor erscheinende Abt. Er siegelt bei Glasschröter am 03.06.1290 einen Vergleich der Grafen Walraff von Zweibrücken und Ludwig von Homburg[90] In den Regesten ist der Name des Abtes bereits am 15. Mai 1288 wieder “Heinrich”. Dabei wird sein Vorgänger als “Abt Conrad” angegeben[91].
  • Abt Otto von Werneswilre - beurkundet am 14. Juni 1293 einen Kauf- und Dienstvertrag des Grafen von Zweibrücken[92]. Ist der “Otto-Eintrag” vom März 1285 ein Fehler? Sein Vorgänger Heinrich war wohl nicht verstorben, sondern zurückgetreten - denn nach einer Schenkungsurkunde des Ritters Johannes Raubesag aus Liechtenberg, lebte er noch am 12. September 1298, Heinrich wird jedoch bereits als “Bruder” und vormaliger („weiland“) Abt bezeichnet[93]. Otto tritt namentlich zuletzt am 20.08.1306 in Erscheinung[94].
  • Abt Conrad (4) - musste 1308 das Generalkapitel der Zisterzienser um eine Vollmacht für Graf Friedrich von Saarwerden bitten, welche diesen beauftragte, “rebellische Mönche”, welche sich wohl auch des Raubes schuldig gemacht hatten, zu verfolgen und gefangen zu nehmen[95].
  • Abt Lodewig von Werneswilre - vereinbart am 05. Januar 1322 eine Erbpacht zu Alsenborn[96].
  • Abt Amelung - beglaubigt am 05.01.1339 eine Urkunde des Klosters Hornbach[98] - er ist Abt bis mindestens Dezember 1346, als er zuletzt namentlich eine Urkunde siegelt[99]. Schultz führt Abt Amelung nach Conrad mit der Jahresangabe 1366 auf - allerdings ohne Beleg[68].
  • Abt Conradus/Conrad (5) - gestattet 1354 einer Bruderschaft in Neumünster (heute Stadtviertel von Ottweiler) die Teilnahme am geistlichen Leben des Klosters, als wären sie Mitglieder desselben[100]. Bei Ausgrabungen im Kloster wurde ein Grab eines Conradus mit dem Sterbedatum 1355 versehen. Es gibt im Kloster allerdings eine Grabplatte eines Abt Conradus, welche erst 1384 datiert. Es gibt keinen Hinweis, dass es sich hierbei um einen späteren Conrad(us) handelt.
  • Abt Heinrich (3) - wird erstmals am 21.12.1392 als Siegler einer Urkunde genannt[101]. 1415 reiste er zum Konzil von Konstanz (Costnitz)um strengere Maßregeln gegen abtrünnige Mönche zu erwirken[102]. Vom 18.01.1421 bis 07.01.1422 führt Abt Heinrich im Auftrag von Papst Martin V. eine Untersuchung von Rechtsverhältnissen, die aufgrund der Vernichtung von Dokumenten durch Brände im Kloster Gräfinthal in Frage gestellt waren[103]. Sein Name erscheint noch in zahlreichen Einträgen in den Regesten bis zuletzt 1425[101]. Die Grabplatte des Abtes “Henricus” aus dem Jahr 1427 ist somit diesem Abt zuzuordnen.
  • Abt Johann(es) - nimmt am 21. Februar 1429 vom Grafen Johann von Mörs und Saarwerden dessen Dörfer Furt (Fürth im Ostertal), Furtbach (Furpach?), Limbach, Hasel (Hassel) und andere Güter als Pfand für dessen Schulden an[104]. Am 24.06.1448 beurkundet Abt Johann eine Schenkung von 900 Gulden des Junkers Lambrecht von Castel, seiner Frau Katharina und seiner Söhne Ritter Michel und Junker Albrecht von Castel. Die Söhne sind zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben[105] [106]. Die Grabplatte von Junker Albrecht (=Albert) ist vermutlich erhalten (vgl. "Die Grabplatte des Albert von Kastel"). 1444 tauscht Abt Johannes einen Weinberg in Bolchen (Bliesmengen-Bolchen) des Klosters gegen Ansprüche des Kloster Gräfinthal bei Bierbach[107]. Als Abt wird Johann zuletzt am 25. Juli 1450 in einem Kaufvertrag des Klosters erwähnt[108]. In einem Streit zwischen den Klöstern St. Remigiusberg und Wörschweiler wird er am 28. Januar 1457 noch einmal als ehemaliger („weiland“) Abt erwähnt[109]. Er stirbt nach der Inschrift seiner Grabplatte 1458. Ohne explizite Nennung seines Namens wird in „Das ehemalige Fürstenthum Pfalz-Zweybrücken und seine Herzoge, bis zur Erhebung ihres Stammes auf den bayerischen Königsthron, Erster Theil“ berichtet, dass er um ca. 1436 gemeinsam mit dem Ritter „Brenner von Löwenstein“ ein Schiedsurteil gegen Albrecht von Castel, Heinrich von Sötern, Hans von Hintingen, Hans von Ninsweiler und Johann von Odenbach ausgesprochen habe. Dabei muss es sich um eine Pflichtverletzung der Beschuldigten gegen den Herzog Stefan von Pfalz-Simmern-Zweibrücken gehandelt haben[110].
  • Abt Conrad (6) - wird bei Remling und Schulz für das Jahr 1448 aufgeführt - die Zuverlässigkeit dieser beiden Quellen ist unklar. Die Aufstellung der Äbte ist bei beiden Autoren an anderer Stelle lückenhaft. Die Arbeiten stammen bereits aus den Jahren 1836 bzw. 1838 und "Remling" lag Schultz ggf. vor.[111],[68].
  • Abt Nikolaus I - ist erstmals am 2. Mai 1453 Siegler eines Kaufvertrags[112]. Am 12.04.1458 schlichtet Pfalzgraf Ludwig einen Streit zwischen diesem Abt und Johann von Steinkallenfels[113]. Pfalzgraf Ludwig nimmt bei ihm und seinem Konvent am 02.12.1461 einen Kredit auf und verpfändet ihnen dafür alle seine Rechte und Ansprüche in Niederbexbach[114]. Am 13. Juli 1474 verzichtet Abt Nikolaus auf die Abtei und stirbt bald darauf am 05. Oktober 1474[115]. Abt Nikolaus wird im Bruderschaftsbuch des Klosters Wörschweiler an erster Stelle als Mitglied der Sakraments- und Fronleichnamsbruderschaft aufgeführt[116]. Aus gleicher Quelle erfahren wir, dass sein Vater "Dielmann" und seine Mutter "Gut" hießen[116].
  • Abt Nikolaus II - der gebürtige Kaiserslauterner wird am Tage des Amtsverzichts seines gleichnamigen Vorgänger zum neuen Abt von Wörschweiler[117]. 1480 wurde er von Friedrich Gentersberger (von Bitsch) gefangen gesetzt. Dieser macht ihn für den Verlust seiner Güter bei Altstadt verantwortlich, welche Gentersberger in Folge eines “Gezänk” zwischen den Herrschaften Nassau-Saarbrücken und Zweibrücken abgeben musste[117]. Abt Nikolaus II ist nach einer Urkunde des Abts Heinrich vom 11.03.1510 “jüngst” verstorben[118]. Wahrscheinlich hatte er resigniert, denn sein Nachfolger Heinrich wurde bereits 1507 gewählt. Zumindest bis zum 08.05.1503 war Abt Nikolaus noch im Amt – zu diesem Datum wird er (neben anderen) von seinem Prior Heinrich Flade (Pfarrer von Beeden) und weiteren „Honoratioren“ und Gemeindemitgliedern der Pfarrei Beeden um die Einrichtung eines Seelbuchs gebeten und darum, dieses regelmäßig vom Kaplan verlesen zu lassen[119]. Abt Nikolaus wird im Bruderschaftsbuch des Klosters Wörschweiler an zweiter Stelle als Mitglied der Sakraments- und Fronleichnamsbruderschaft aufgeführt[116]. Aus gleicher Quelle erfahren wir, dass er aus Kaiserslautern stammte, sein Vater "Adam" und seine Mutter "Engel" hießen[116].
  • Abt Heinrich(4) - wird 1507 gewählt[120]. Kaiserslautern wird als sein Geburtsort genannt. Er stirbt (kurz) vor dem 13. Oktober 1525[121]. Abt Heinrich wird im Bruderschaftsbuch des Klosters Wörschweiler an dritter Stelle als Mitglied der Sakraments- und Fronleichnamsbruderschaft aufgeführt und ist damit zugleich der letzte Abt, der dort verzeichnet wurde[116]. Aus gleicher Quelle erfahren wir, dass auch Heinrich aus Kaiserslautern stammte[116].
  • Abt Arnold - wird am 13. Oktober 1525 gewählt[121] und blieb Abt bis zu seinem Tod 1547. Das Kloster hatte er allerdings bereits 1538 verlassen, nicht zuletzt um sich seiner Verantwortung zu entziehen. Er starb im Exil im damals noch katholischen Kaiserslautern. Mehr dazu im Kapitel “Die Geschichte des Klosters” - vgl. dazu auch die Regesten Nr. 1115 u. Nr. 1124[122]. 1529 und 1534 belegen die Regesten von Wörschweiler jeweils ein Weistum von Bierbach. 1529 wird hierbei als Prior ein Adam Keller genannt[123]. Nach Schultz starb Arnold 1548[124].
  • Abt Friedrich - nach dem Tod des Arnolds im kurpfälzischen Exil wählten die Brüder Friedrich aus Zweibrücken, Georg von Lautern, Johannes Stoll, Johannes Mentzer und Johannes von Saarbrücken am 13. Oktober 1547 den Friedrich aus Zweibrücken zum neuen Abt[125]. Am 02.02.1551 treten Friedrich und das Kloster Wörschweiler die Pfarrei Beeden - wegen Priestermangels - an den Grafen von Nassau ab[126] [127]. Abt Friedrich soll in Zweibrücken ein "Calceatoris", ein Schuster, gewesen sein[128].
  • Abt Georg - der Mönch Georg von Lautern wird 1551 zum Abt gewählt[127].
  • Abt Johann (Mentzer) - Johann Mentzer und Georg von Lautern können zwischen 1551 und 1552 für jeweils nur kurze Zeit Äbte in Wörschweiler gewesen sein können. Beide wurden unkanonisch gewählt[23].
  • Abt Nikolaus von Diedenhofen - gewählt auf Betreiben des Mutterklosters am 08.04.1552 (vgl. auch Regesten Nr. 1142 – 1145[129]) zum Abt[130]. Schon wenige Tage danach erheben Prior und Konvent Beschwerde gegen den neuen Abt, welchen der Prior zuvor mit gewählt hatte[58]. Am 12. Dezember 1553 konfirmiert der Visitor des Klosters, Abt Alexander von Cicignon vom Mutterkloster Weiler-Bettnach, Abt Nikolaus in seinem Amt[131]. Abt Nikolaus stirbt am 24. November 1558 um 10 Uhr[132] [133].

In der Aufstellung werden nicht alle Fundstellen zu den aufgelisteten Äbten genannt oder referenziert. Der Fokus liegt auf dem jeweils ältesten und dem jeweils jüngsten Eintrag zu einem Abt. Ziel ist eine möglichst vollständige Liste der Äbte abzubilden und deren Amtszeiten abzugrenzen.

Das Kloster Wörschweiler als Grablege von Adel, Ritterstand und Klerus

Neben den Stiftern wurden in Wörschweiler auch weitere “Laien” - also keine Mönche der Zisterzienser – begraben. Diese Ausnahme ist auf eine Erlaubnis von Papst Alexander IV. zurückzuführen, der dieses Recht am 10. Januar 1256 für das Kloster verbriefte[103]. Nach Hans-Walter Herrmann war die Beisetzung von Laien auf den Klosterfriedhöfen und des Adels in den Klosterkirchen im allgeeinen bereits ab 1217 erlaubt[134]. Die Zisterzienser versuchten sich dem so lange wie möglich zu entziehen, um Berührungspunkte mit Laien zu vermeiden [103].

Die Grafen von Saarwerden hatten die Klosteranlage nicht zuletzt für die Nutzung als Familienruhestätte gestiftet. Als solche wurde es von ihren Nachfolgern und deren Lehnsleuten bis zum Tod des letzten Grafen von Homburg genutzt. Bei den Ausgrabungen in den 1880er-Jahren hat man die Grabplatten im Klausurhof gehoben. 17 Grabplatten befinden sich noch heute in der Ruine - aufgestellt an der Außenwand der Basilika. 6 weitere Platten bzw. Fragmente befinden sich im Römermuseum Schwarzenacker. Die Grabstellen im Klosterhof wurden durch Betonplatten verschlossen bzw. markiert. Leider ist auch diese notdürftige Beschriftung zwischenzeitlich stark verwittert. Berichten der “Saarbrücker Zeitung” vom 16.11.2012 zufolge, sollen die Betonplatten durch Nachbildungen der Originale ersetzt werden und eine Beschriftung der Gräber angebracht werden.

Hermann Hahn hat vor über 100 Jahren umfangreiche Recherchen zum Kloster Wörschweiler als Begräbnisstätte durchgeführt. Er hat ein Verzeichnis, unterteilt in zwei Gruppen, erstellt. Für die erste Gruppe ist seines Erachtens belegt, dass diese Personen im Kloster begraben werden sollten oder wollten, jedoch nicht, ob dies dann auch erfolgte. Für die zweite Gruppe sei hingegen die Beisetzung im Kloster Wörschweiler überliefert[135].

In Hahns Aufstellungen sind die Grabsteine, welche im Kapitelsaal des Klosters gehoben wurden, noch nicht berücksichtigt. Sie wurden im Rahmen der Kampagne der 1950er Jahre ausgegraben.

Der Autor greift diese Aufteilung von Hahn auf - ggf. versehen mit Anmerkungen in eckigen Klammern zum ihm aktuell bekannten Stand. Hahn bezeichnete die Gruppen als „A“ und „B“.

Gruppe I

Nach Hahn haben diese Personen ein Begräbnis in Wörschweiler verfügt oder gewünscht.

  • Wilhelm von Dunzweiler (Urkunde v. 29.04.1247). Er und seine Frau Pantzerte verzichteten dafür auf eine Klage gegen das Kloster[136]. Er soll nach seinem Tod binnen eines Tages abgeholt und bei den Klosterbrüdern begraben werden.[137] [138] („bei den Klosterbrüdern“ meint bei den Mönchen und damit auf dem Friedhof vor dem Kloster).
  • Gertrud von Glitzenzellen (09.05.1261) - für ein Erbe bei Klingenmünster[140],[141]. "Glitzenzellen" konnte der Autor als "Gleiszellen" identifizieren.
  • Enela von Morsberg (Marimont-lès-Bénestroff) - im Gegenzug für eine Schenkung (17.05.1308)[144]. (Diese Schenkung, die als Gegenleistung ein Begräbnis im Kloster inklusive Abholung der Leiche verlangt, ist mit Datum vom 16.05.1308 auch in Neubauers Regesten dokumentiert[145] - allerdings ist der Name dort “Guela von Morsperg”.
  • Graf Friedrich (II.) von Saarwerden (1342) - für ein Vermächtnis[146] (vgl. Regesten Nr. 655[147]). Ergänzung: nach den Saarbrücker Regesten, lebt Friedrich 1357 noch, da ihm der Kaiser das Geleit für seine Grafschaft zuspricht[148]
  • Graf Arnold zu Hohenburg und Herr zu der Fels (03.06.1382) – bestätigt für sein gewünschtes Begräbnis in Wörschweiler alle Schenkungen seiner Vorfahren[149] [150].
  • Graf Johann zu Hohenburg und Herr zu der Fels (29.04.1434) - für weitgehende Rechte[151]. Der Grabstein des 1449 verstorbenen letzten Grafen von Homburg wurde in den 1950er-Jahren gefunden, somit ist das Begräbnis in Wörschweiler nun gesichert, siehe "Grabplatte des Grafen Johann von Homburg". Vgl. außerdem in den Regesten, den Eintrag, nach welchen dieser Wunsch des Grafen am 29.04.1434 dokumentiert wurde – in der betreffenden Urkunde gibt er an, schon seine Eltern seien in Wörschweiler begraben. Somit ist nach Auffassung des Autors auch für Graf Arnold und seine Gattin die Bestattung in Wörschweiler schriftlich überliefert und diese beiden gehören somit in die nachfolgende „Gruppe II“[33].

Nicht bei Hahn aufgeführt ist der Priester "Jakob gen. vom Stocke (de Cipo)", welcher besiegelt durch die Kurie zu Trier, im März 1246 sein Begräbnis in Wörschweiler wünscht. Dafür vererbt er Haus und Hof bei der Moselpforte Trier dem Kloster und verspricht gleichzeitig den Bau eines Oratoriums auf seinem Anwesen[152]. Die Moselpforte befand sich bei Pfalzel. 1270 wird ein Streit des Klosters mit dem Trierer Bürger "Giselbert" zugunsten Wörschweilers entschieden, bei welchem es darum ging, dass dieser den Mönchen durch "Tor und Zaun" den Zugang zu diesem (benachbarten) Anwesen versperren wollte. Das Oratorium wird hierbei als gebaut erwähnt[152].

Gruppe II

Nach Hahn ist für diese Personen die Bestattung im Kloster Wörschweiler schriftlich überliefert.

  • Graf Ludwig II., der Jüngere, von Saarwerden. Graf Ludwig der Jüngere, fiel im Verlauf des fünften Italienfeldzug Kaiser Friedrichs I. Sein Tod ist demnach ca. 1176 zu datieren. Seine Gebeine wurden von Abt Balduin zurückgeführt und zwischen dem 12. März und dem 9. April 1180 im Kloster Wörschweiler beigesetzt[153] [154]. Nach der Quelle "Urkundliche Geschichte der ehemaligen Abteien und Klöster im jetzigen Rheinbayern, von Franz Xaver Remling, Pfarrer zu Hambach, 1836" (S. 239) fand die Beisetzung am 09. April 1179 statt. Dieses Datum ist auf eine das Kloster Eußerthal betreffende Urkunde zurückzuführen - Hermann Hahn geht hier von einer möglichen Rechnung in Marienjahren aus und hält 1179 für eher unzutreffend[153].
  • Graf Theoderich von Hohenburg - beurkundet nach 1180 durch seinen Sohn Graf Friedrich[155].
  • Graf Friedrich von Hohenburg - beurkundet durch Privilegiengewährung seines Sohns Theoderich für das Kloster am 12. Juni 1219[156].
  • Graf Folmar II. von Kastel - beurkundet am 08.05.1223 durch Schenkungen seiner Tochter Mechtildis, bestätigt durch ihren Bruder Graf Heinrich[157] (vgl. dazu auch die Regesten des Klosters[73]).
  • Gräfin Jutta - Gemahlin des Folmar II. von Kastel[158] (für Hahn nicht ausreichend bestätigt - vgl. auch hier die Regesten[73]).
  • Graf Johann(es) - Sohn des Grafen Heinrich von Kastel[159] (bei Andreas Neubauer datiert nach dem 27.01.1235[160]).
  • Graf Heinrich von Kastel - zwischen 1235 und 1237[161] (vgl. Andreas Neubauer, Regesten ...71: Die Witwe hätte das Kloster wohl nicht weiter bedacht, wenn ihr Gemahl nicht dort bestattet gewesen wäre).
  • Heinrich, Herr von Kirkel - bezeugt am 01.10.1242 durch Philipp von Falckenstein und am 02.10.1242 durch Johann und Arnold von Siersberg[162] (seine Neffen). Den Regesta Imperii ist zu entnehmen, dass Heinrich 1251 mit der Reichsburg Kirkel belehnt wurde[163]). Das ist auffällig, da aus den Wörschweiler Regesten vom 01. u. 02.10.1242 hervorgeht, dass Heinrich 1242 verstorben ist[164].
  • Ludwig IV. von Saarwerden - bezeugt am 01.04.1243 durch eine Schenkungsurkunde von dessen Vater Ludwig III. (Bruder des Heinrich von Kirkel), seine Frau Agnes und ihres Sohn Heinrich[165] (vgl. auch Andreas Neubauer, Regesten ...[74]).
  • (Graf Johann von Zweibrücken-Bitsch, verstorben am 23. Jan. 1337 - Hahn führt diesen Grafen wegen Zweifeln nicht in der Gruppe auf; nach Neubauers Regesten wäre er hier einzuordnen[167]).
  • Lambrecht von Kastel, seine Frau Katharina von Zweibrücken und deren Söhne Michel und Albrecht - bekannt am 24.06.1448 durch den Abt Johann von Wörschweiler[170] [171]. (Sie sollen vor dem St. Bernhards-Altar begraben sein[172] [106]. Albrecht und Michel werden am 12.05.1448 in einer Stiftung der Katharina bereits als „selig“ bzw. verstorben bezeichnet[173]. Vgl. hierzu auch "Grabplatte des Albert von Kastel"

Für Hermann Hahn sind die untersuchten Dokumente nicht in jedem Fall ein endgültiger Beleg für eine Beisetzung in Wörschweiler - für den

  • Graf Walram von Zweibrücken, fand er dies widerlegt[174], bei dem von ihm ebenfalls aufgeführten
  • Graf Johann von Zweibrücken (der als Sohn von Eberhard von Zweibrücken, wie sein älterer Bruder Simon, eigentlich "Zweibrücken-Bitsch" heißen müsste) hatte er erhebliche Zweifel[175]. Neubauers Regesten datieren den Tod von Graf Johann von Zweibrücken-Bitsch auf den 23. Januar 1337 und geben den Begräbnisort Wörschweiler an [176]).

Gruppe III

Auf Grundlage der gefundenen Gräber kann man schließlich eine dritte Gruppe bilden, diese umfasst auch die bislang entdeckten Gräber der Äbte. Der Autor konnte nicht alle Grabplatten entziffern bzw. identifizieren. Oftmals gelang dies dank der Veröffentlichung von Hermann Hahn, welche im Jahr 1900 bereits Fotografien enthielt[177]. Somit war ein Abgleich möglich. Es ist davon auszugehen, dass viele der Inschriften vor über 100 Jahren noch weniger verwittert waren.

Der Bogen des Arkosol-Tumbengrabs im südlichen Querschiff

In der Südwand des südlichen Querschiffs wurde ein Arkosol-Tumbengrab entdeckt. Der Bogen des Arkosol ist erhalten. In der Tumba erfolgten zwei Beisetzungen. Untersuchungen des unteren Skeletts führten zu den Ergebnis, dass es sich bei dieser zuerst bestattenen Person um eine Frau handelt. Die obere Grablege war geplündert und leer. Ebenso der Kirchenboden vor dem Arkosol[178]. In den Erinnerungen des Architekten Julius Kirsch an die Grabungskampagne des Prof. Schmoll gen. Eisenwerth, findet man einen Rekonstruktionsversuch der Tumba. Möglicherweise gab es ein weiteres Arkosol-Tumbengrab im nördlichen Querschiff, welches weichen musste, als ein Durchgang zum Mönchsfriedhof geschaffen wurde[179].

Aufgrund der Integration des Arkosol in diesem älteren Teil des Kirchenbaus, ging Schmoll gen. Eisenwerth davon aus, dass sich hier die Gräber der Stifterfamilie befanden haben könnten. Als weitere Grablege für die Stifterfamilie vermutet er den nördlichen Kapellenanbau[180]. Hier könnte man an auch an eine notwendige Umbettung aus dem nördlichen Arkosol denken. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei der Frau im südlichen Arkosol um Gertrud von Saarwerden handeln könnte. Nachzuweisen ist das bislang nicht. Über den Verbleib des Skeletts trifft Schmoll 1981 keine Aussage[181]. Interessant wäre, ob es verbliebene DNA für einen Abgleich mit der DNA von Verwanden gibt, zum Beispiel Papst Leo IX. oder dessen Großtante Adelheid von Metz. Geht man davon aus, dass es zwei Arkosol-Doppelgräber gegeben hat, so kämen für diese Friedrich I. und seine Frau Gertrud, sowie deren Sohn Folmar I. und dessen Frau Stephanie in Betracht. Im Kloster Eberbach war eine solche Wandnische Ruhestätte der ersten Äbte[182].

Weitere Grabstätten von Stiftern vermutet Feldhaus in der ersten Bauphase der Vorhalle (Paradies), auf diesem Weg sollte seiner Ansicht nach das ursprüngliche Bestattungsverbot von Laien in der Klosterkirche umgangen werden[183]. Wie man aus Schmolls Ausführungen zum Arkosol-Tumbengrab (s.o.) ableiten kann, galt dieses Verbot für die unmittelbaren Stifter nicht. Dennoch mag Feldhaus' Vermutung für die Zeit nach dem Observanzwechsel zutreffen, da die nachfolgenden Zisterzienser erheblich länger an diesen Regeln festhielten[103].

Fotos von Öffnungen der Gräber im Kapitelsaal werden in einer Präsentation von Dr. Heribert Feldhaus gezeigt.

Die Grabplatten

Am Langhaus- bzw. Querhaus der Kirche

Die Grabplatten am Langhaus Die beiden Grabplatten am Querhaus

Grabplatte des Conradus Abbas (1)
Grabplatte des Abtes Conrad(us)

Inschrift:

Unten: ... CONRAD(US)

Links: (A)BBAS LOCI (H)UIS REQ(UI)ESCAT IN PAC(E)

Oben und rechts: ANNO D(OMI)NI MCCCLXXXIIII

Rechts: VALENTINI MARTIRIS

Abt Conradus dieses Ortes ruhe in Frieden im Jahre des Herrn 1384 zu Valentini Martiris

Der Tag des Märtyrers Valentin ist der 14.02. Demnach ist der Wörschweiler Abt Konrad am 14.02.1384 verstorben.

Der Fundort der Grabplatte ist vor Ort in der östlichen Reihe des Kapitelsaals markiert.

An einer dazu passenden Grabstelle liegt heute eine Betonplatte mit einer behelfsmäßigen Beschriftung. Sie lautet:

“CONRADUS ABBAS WERNESVILLARENSIS † 14.02.1355”

Die dort angegebene Jahreszahl weicht also ab. Dennoch kann aufgrund der Kombination von Namen und Todestag davon ausgegangen werdern, dass es sich um die selbe Person handelt.




Grabplatte eines Herrn von Castel/Kastel (2)
Grabplatte "Herr von Kastel"

Die Grabplatte ist ohne Inschrift, nur mit einem Wappen mit Zickzackbalken versehen. Sie wurde von Hermann Hahn den Herren von Castel (Blieskastel) zugeordnet[184]. "Herren von Castel" bezieht sich hier nicht auf die Grafen von Blieskastel, die 1237 ausstarben - sie führten jeweils andere als das hier vorliegende Wappen[185].

Hermann Hahn stellt fest, dass das Wappen den Kirkelern (Kirkel-Siersburg) und den Herren von Castel zugeordnet werden könnte, legt sich jedoch auf die Kasteler fest, da nur für diese Familie eine Beziehung zum Kloster Wörschweiler nachgewiesen sei. Er ging davon aus, dass der Stein unvollendet ist und möglicherweise unmittelbar an der Fundstelle außerhalb der Kirche bei der nördlichen Kapelle bearbeitet worden sein könnte. Aufgrund der Schildform datiert er den Stein auf das Ende des 14. Jahrhunderts. [186]. Diese Datierung würde zu Lambrecht von Kastel, seiner Frau Katharina oder deren Sohn Michel passen (vgl. dazu Gruppe II).

Von den Kirkelern soll Graf Heinnrich von Kirkel in Wörschweiler begraben sein[187]. Überdies erscheinen die Herren von Kirkel vielfach in den Regesten des Klosters. Vergleicht man den Schild mit den Angaben auf der Heraldikseite "Dr.-Bernhard-Peter", so könnte man das abgebildete Wappen ggf. auch dem 13. Jhdt. zuordnen.

Graf Heinrich von Kirkel kommt für diesen Stein freilich nicht in Frage. Als Sohn Graf Ludwigs des Älteren von Saarwerden, er­hielt er zum Erbe die Herrschaft Kirkel. Nach der Heraldikseite „andreasschommer.gmxhome.de“, führ­te Heinrich das Wappen der Saarwerdener Grafen. Auch in Hahns Beschreibung enthält sein Wappen den Saarwerdener Adler[188]. Nach seinem Tod 1242 ging Kirkel an seine Neffen - die Her­ren von Siersburg. Deren Kirkeler Linie nannte sich alsbald nach dieser Burg und führte den Zackenbalken in Rot auf Gold - ohne den Siersburger Turnier­kragen der Stammlinie. Farben sind auf der Grabplatte freilich nicht zu erkennen, da jedoch Wörschweiler in unmittelbarer Nachbarschaft zu Kirkel liegt, ist es nicht ausgeschlossen, dass es sich hier um das Wappen der Kirkeler handeln könnte.

Zeitlich passen auch Ludwig und Johann von Kirkel - deren Wappen Hahn allerdings mit "Rund" angibt. Beide lebten bzw. starben in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts[189].






Grabplatte des Abtes Heinrich (3)
Grabplatte des Abtes Heinrich

Inschrift:

  • Oben nach rechts: anno d(omi)ni MCCCCXXVII
  • Rechts: vig...
  • Unten: ... lis abba’
  • Links: dom’...n pace amen

Dieser Abt ist somit 1427 verstorben - mehr kann nicht mehr entziffert werden.

Es gibt in Wörschweiler eine Betonplatte für einen Abt Heinrich - man die Jahreszahl nicht mehr entziffern und es gab mehrere Äbte diesen Namens.

Ein Abt Heinrich ist ab dem Jahr 1419 in den Regesten dokumentiert[190]. 1421[191] führte er im Auftrag des Papstes eine Untersuchung in einer Patronatsrechtsangelegenheit des Klosters Gräfinthal durch. Für das Jahr 1422 ist er ebenfalls verbrieft[192]. Der Name dieses Heinrich erscheint noch in zahlreichen Einträgen in den Regesten bis zuletzt 1425[101].

Spätestens 1429 ist dieser Abt Heinrich verstorben (bzw. nicht mehr im Amt), denn 1429 ist Abt Johannes belegt.[104] Somit ist die Grabplatte mit "1427" genau in die Lücke zwischen den schriftlichen Belegen von 1425 und 1429 datiert. Wenn es sich bei "(u)lis abba(s)" (s.o.) um den Namen des hier beigesetzten Abtes vor dem Wort "Abbas" handelt, so ist diese Grabplatte nicht dem Henricus, sondern einem unbekannten Abt zuzuordnen.

Der Fundort der Grabplatte ist vor Ort in der östlichen Reihe des Kapitelsaals markiert.




Mutmaßliche Grabplatte des Abtes Johannes (4)
Mutmaßliche Grabplatte des Abtes Johannes

Bei dieser Grabplatte ist weder ein Name, noch ein Datum zu entziffern. Es gibt in Wörschweiler eine weitere Betonmarkierung (die Betonmarkierungen ersetzten bei Ausgrabungen die gehobenen Grabplatten) für einen Abt. Sie ist mit „Abt Johannes“ und dem Sterbedatum „23.01.1458“ beschriftet.

Das Bild zeigt den Stab eines Abtes.

Inschrift:

  • Oben: an(n)o d(omi)ni MCCCC...

  • Rechts:...vo...obiit...do’...?villa?...

  • Unten: ...as...ut... (Stand unten der Name? und "as" von "abbas"?
  • Links: a(ni)ma...requießcat i pace ame(n)...

Somit gibt es eine Betonmarkierung mit dem Namen Heinrich, jedoch ohne erkennbares Datum und die oben beschriebene Betonmarkierung. Gleichzeitig sind neben der eindeutig beschrifteten Grabplatte des Abt Symey noch zwei weitere Grabplatten von Äbten vorhanden. Die oben gezeigte Grabplatte mit dem Jahr 1427 ohne Namen und diese für eine Identifizierung unzureichend lesbare Platte. Da „Johannes“ nicht zur Grabplatte mit dem Jahr „1427“ passt, hat der Autor ihm diese Grabplatte zugeordnet, denn das Sterbedatum passt zu dem zuletzt 1457 lebend erwähnten Abt Johann(es)[109]

Der Fundort der Grabplatte ist vor Ort in der östlichen Reihe des Kapitelsaals markiert.




Grabplatte der Gräfin Agnes und Propst Heinrichs (5)
Grabplatte des Gräfin Agnes und ihres Sohnes Propst Heinrich

Gräfin Agnes von Zweibrücken, geb. Vaudémont (Gattin von Walram I. von Zweibrücken) und deren zweiter Sohn Heinrich, Propst zu Hornbach und Erzdiakon von Straßburg.

Der Grabstein wurde 1873 im Kreuzgang ausgegraben. Die Inschrift in Uncialis lautet entschlüsselt:

† Hic iacent Agnes comitissa Geminipontis nata de Widamunt et Heinricus prepositus filius eius. Orate pro eis...
Das Wappen zeigt links den Löwen der Grafen von Zweibrücken mit dem Turnierkragen der Zweibrücker Linie. Anders als bei Hermann Hahn angegeben[193], fehlt dieser nicht. Die rechte Hälfte zeigt die Balken von Vaudémont.
Ausschnitt des Zweibrücker Wappens mit Markierung des Turnierkragens

Hermann Hahn nimmt an, dass die Gräfin Agnes vor dem 24.03.1281 und ihr Sohn spätestens im März 1303 gestorben ist[193].

Davon abweichend findet man in den Regesten des Klosters von Andreas Neubauer folgenden Eintrag (Zitat): “Heinrich von Zweibrücken, Domprobst zu Trier, am 17. März 1305 verstorben, wird im Kloster Werschweiler begraben“[194].

Dem spricht entgegen, dass man dort auch einen Eintrag findet, welcher in das Jahr 1302 datiert ist. Dort heißt es „...seiner Gemahelin Frawen Agnesen und seines Sohnes Heinrich Brobsts beider seligen Jorgezeit begehn sollen...“ Demnach ist Probst Heinrich zu diesem Zeitpunkt schon tot[195].

(Abstammung Gräfin Agnes)
(Abstammung Probst Heinrich)










Grabplatte des Grafen Johann von Homburg (6)
Grabplatte des Grafen Johann von Homburg

„octo kl apl...“ Das Datum „25. März“. Mehr ist auf der Grabplatte, welche von einem Wappen mit Helmzier geschmückt wurde, nicht mehr zu entziffern.

Das Wappen zeigt einen Löwen, wie man ihn bei den Grafen von Homburg findet.

Der letzte Graf von Homburg, Johann(es), starb am 25.03.1449. Graf Johann von Homburg, Herr zu der Fels, wurde im Kloster Wörschweiler begraben.

Der Fundort der Grabplatte ist vor Ort in der westlichen Reihe des Kapitelsaals durch eine Nachbildung markiert.













Grabplatte des Wilhelm und der Dorothea von Lewenstein (7)
Grabplatte Wilhelm und Dorothea von Lewenstein

Hermann Hahn hat die beiden Inschriften dieser Grabplatte aufgelöst:

“Anno domini 1507 die 20. mensis Januarii (20.01.1508) obiit Wilhelmus de Lewenstein armiger, cuius anima requiescat in pace”

“† Anno domini 1519 uff ostermontag (25.04.) ist gestorben die ersam Frauw Dorothea witwe Wilhelmi seligen von Lewenstein, der Gott genad. Amen.”

Bei diesem Doppelgrab sind links die beiden Abstammungswap­pen des Gatten und rechts die beiden Abstammungswappen der Witwe abgebildet. Hahn verortet den Fundort in die nördliche Seitenkapelle[196].














Grabplatte des Albert von Kastel (8)
Grabplatte des Albert von Kastel

Hermann Hahn löst die Inschrift dieser Grabplatte wie folgt auf:

“Anno domini 1439. feria quinta post festum Margarete (= 23.07.) obiit Alberuts de Castris armiger. Eius anima requiescat in pace.”

Die Grabplatte trägt ein Wappen mit gezacktem Balken, das man in der Region den Herren von Kirkel zuordnen könnte. Die Herren von Kirkel waren eine Seitenlinie der Siersburger, welche deren Wappen - ohne den Siersburger Turnierkragen - übernommen hatten. Sie führten den Zackenbalken in Rot auf Gold.

Hermann Hahn geht hier vom Wappen von Castel aus, was aufgrund der Inschrift belegt ist.

Hahn merkt an, dass Albert von Kastel und Johann von Lewenstein, welche nach seiner Darstellung beide in Blieskastel lebten, am gleichen Tag gestorben sind. Abweichend von den ihm vorliegenden Angaben zur Fundstelle des A. Lilier (im Vierungsquadrat, südlich), platziert Hahn den Stein noch etwas südlicher ins Seitenschiff vor die südliche Seitenkapelle. Dorthin verortet er auch den St. Bernhardsaltar [197].










Grabplatte des Hermann Boos von Waldeck und des Philipp Hubenriß von Odenbach (9)
Grabplatte Boos von Waldeck und Hubenriß

Der Grabstein wurde im nördlichen Querschiff gefunden. Er trägt eine innere und eine äußere Beschriftung, denn er Stein wurde nach seiner ersten Nutzung wiederverwendet.

Äußere Beschriftung – aufgelöst:

“† Anno domini 1426 ...die Barbare virginis (das ist der 16.12) obiit Hermannus dictus Boys des Walecken. Eius anima requiescat cum beatis. Amen.”[198]

Hermann Hahn konnte unter dem heute sichtbaren Wappen die Spuren eines überdeckten Wappen der Boos von Waldeck erkennen[198] . Der Homburger Amtmann Herrmann Boos von Waldeck war mit Lambrecht Streuf von Castels Tochter Enniche verheitet (vor 1386) und starb 1426 kinderlos[199]. Es handelte sich somit ursprünglich um dessen Grabplatte.

Der Name Hermann Boos von Waldeck ist für das 15. Jahrhundert in der Region mehrfach nachgewiesen. Ein Träger dieses Namens ist für den Anfang des Jahrhunderts als Herr der Gustavsburg in Hattweiler belegt (Homburg-Jägersburg)[200] . Ausserdem ist für den 30.11.1408 ein Hermann Boos von Waldeck als Bruder des Johann Boos von Waldeck und Schwager der Margaretha von Eppelborn schriftlich belegt[201] . Ein Nachkomme gleichen Namens lebte von 1458 bis 1499[21] . Er taucht 1479 (und später) in den Regesten der Landgrafen von Hessen auf[202] .

Innere Beschriftung – aufgelöst:

“Anno domini 1467 in die innocentum (= 28.12.) obiit Philippus Huberiß de Odenbach. Eius anima pauset cum electis.”[198]

Es geht demnach um den im am 26. Januar 1468 begrabenen Philipp Hubenriß von Odenbach[203] .

Ein Johann Hubenriß von Odenbach war 1410 Herr auf der Gustavsburg[204] und um 1472 ist ein Johann Hubenriß von Odenbach in Mimbach[205] nachgewiesen.

Hermann Hahn geht davon aus, dass das Grab des Boos von Waldeck 41 Jahre nach dessen Tod neu belegt wurde und die Grabplatte erneut verwendet wurde[21] .

Das Wappen auf der Grabplatte entspricht dem der “Hubenriß von Odenbach”[206] [198].

Die silbernen Schnallen aus dem Wappen der Boos von Waldeck findet man gelegentlich ebenfalls derart dicht aneinandergereiht (in verschiedenen Gemeindewappen erhalten).



Grabplatte des Ritter Theobald von Ninsweiler (10)
Grabplatte des Ritter Theobald

Die Inschrift der Grabplatte aus der nördlichen Seitenkapelle ist lt. Hahn zu interpretieren als:

“† Anno domini 1475. 3. idus Augusti (12.08.) obiit Theobaldus armiger de Ninßwiler, cuius anima requiescat in pace. Amen”.[207]

Das Wappen entspricht augenscheinlich nicht dem der Kirkeler/Kasteler, da hier Rauten zu sehen sind und kein Zackenbalken.

Bei „Ninßweiler“ handelt es sich um das heutige Nünschweiler in der Südwestpfalz.














Grabplatte des Grafen Johann von Mörs-Saarwerden und Lahr (11)
Grabplatte des Grafen Johann von Mörs-Saarwerden und Lahr

Die Grabplatte die ehemals drei Wappen schmückte, ist ohne Inschrift. Die Inschrift und Wappen waren vermutlich in Lettern aus Metall aufgebracht und sind verloren gegangen.

Zwei Betonplatten in der westlichen Grabreihe des Kapitelsaals der Klosterruine, aus der Zeit der Anhebung der Grabplatten, markieren die Gräber des Grafen Johannes von Mörs, Saarwerden und Lahr, sowie des Grafen Heinrich von Saarwerden und Rappoltstein. In den Regesten von Neubauer ist in einer Quelle die Grabplatte des am 18.07.1397 verstorbenen Grafen Heinrich und deren Umschrift noch beschrieben. Die dortige Beschreibung des Wappens scheint eher nicht zu passen, zumindest ist nur von einem Wappen mit dem Saarwerdener Doppeladler (nebst Helmzier) die Rede und nicht von drei Wappen. Die Schrift soll "in Erz eingegossen" gewesen sein, was wiederum hier passen würde[208]. Ausgehend von der Wappenbeschreibung bleibt hier eine Zuordnung zu dem am 02.07.1431 verstorbe­nen Grafen Johannes von Mörs-Saarwerden und Lahr möglich.

Den Regesten zufolge fiel Graf Johann im Juli in einer Schlacht Renés von Anjou gegen Graf Anton von Vaudemont[169]).











Grabplatte der Ennela von Bundenbach (12)
Grabplatte der Ennela von Bundenbach

Die Grabplatte der Ennela, Ehefrau des Ritters Schlump von Bundenbach, wurde im Kreuzgang gefunden. Ennela wird in der Literatur als “Tochter des Ritters Wilher” bezeichnet, welcher einmal “Ritter von Homburg” und einmal “von Buntenbach” genannt wird[209]. Möglicherweise stammte er aus Buntenbach (Großbundenbach) und stand im Dienst der Homburger Herren.

Weitere Informationen zu den „Schlump von Bundenbach“ findet man auf den Webseiten www.heimat-pfalz.de und www.großbundenbach.de.

Die Umschrift des Steins ist in Uncialis gefertigt und lautet aufgelöst:

† Anno domini 1333. 10. kalendas Augusti ( = 23.07.1333) obiit Ennela uxor domini Slomponis militis de Buntenbach[210].

Die noch sehr gut lesbare Jahreszahl auf dem Stein lautet eindeutig MCCCIII - dennoch findet man in den Saarbrücker Regesten einen Eintrag von 1344[211]. Entweder ein Fehler oder eine gleichnamige Tochter?

Auf der Webseite der Gemeinde Großbundenbach wird der Ehegatte der Ennela, Hugo Schlump von Bundenbach, als Stifter der bedeutenden Wandermalereien in der Kirche St. Martin bezeichnet. Auf einer der Bildtafeln ist der zu Füßen der Maria kniende Ritter selbst abgebildet.










Grabplatte des Emerich von Lewenstein (13)
Grabplatte des Emerich von Lewenstein

In der nördlichen Seitenkapelle wurde die Grabplatte des Emerich von Lewenstein gefunden.

Hahn identifiziert hier den Sohn des Emerich von Lewenstein und der Else Hubenriß von Odenbach[212]. (Tochter des Johann Hubenriß von Odenbach[213]).

Die Inschrift löst Hahn wie folgt auf:

”Anno domini 1511. Die vero 20. mensis Aprilis obiit Ermericus des Lebensteyn armiger, cuius anima”.

Die Anordnung von vier Wappen lässt darauf schließen, dass hier eine Grabplatte für ein Ehepaar angefertigt wurde - die Wappen zeigen die jeweilige Abstammung[213].

Mit Hilfe der beiden rechten Wappen identifiziert Hermann Hahn die Frau des Emerichs von Lewenstein als Tochter des Friedrich von Bitsch, genannt Gentersberg (das Hirschgeweih mit Stern), und der Katharine Studigel von Bitsch (der Löwe unten rechts). Da für die Ehefrau keine Inschrift eingehauen wurde, geht er davon aus, dass sie nicht an der Seite ihres Mannes begraben wurde. Möglicherweise aufgrund einer Wiederverheiratung[212].










Grabplatte mit den Wappen der Hubenriß von Odenbach und derer von Lewenstein (14)
Grabplatte "Hubenriß von Odenbach und Lewenstein"

Die Jahreszahl 1467 („MCCCCLXVIJ“) - mehr ist von der Inschrift auf dieser Grabplatte aus dem nördlichen Querschiff außer den Wappen nicht erhalten.

Die beiden Wappen erscheinen auch auf anderen Grabplatten und sind den Herren Hubenriß von Odenbach (der Balken mit den Flechten) und Lewenstein (der Löwe) zuzuordnen. Die Grabplatte entspricht der des Johann Hubenriß von Odenbach (vgl. ebendort) - demnach ist ein weiteres Mitglied dieser Familie in Wörschweiler begraben.

Hermann Hahn da­her schließt ein Kind des Johanns nicht aus[214].













Grabplatte des Johann Hubenriß von Odenbach (15)
Grabplatte des Johann Hubenriß von Odenbach

Die Inschrift der Grabplatte aus dem nördlichen Querschiff lautet:

Oben nach rechts: anno d(omi)ni MCCCCLXXVI

Rechts:

Unten: Links: requiescat (i)n pace amen Es sind die Jahreszahl “1476” und “...ruhe in Frieden, Amen” zu entziffern.

Das linke Wappen auf der Grabplatte entspricht dem der “Hubenriß von Odenbach”[215]. Das rechte ist das Wappen derer von “Lewenstein”.

Es geht demnach um den im Jahre 1476 begrabenen Johann Hubenriß von Odenbach[216]. Ein Johann Hubenriß von Odenbach war Herr auf der Gustavsburg[217] und um 1472 ist Johann Hubenriß von Odenbach - offenbar ein Sohn des Ersteren - in (Blieskastel-)Mimbach[218] nachgewiesen.

Hahn bestätigt diese Identifizierung und löst vor 1900 die Inschrift wie folgt auf:

“Anno domini 1476. 16. kalendas Novembris (= 17. Oktober) obiit Johannes Hubenriß armiger de Odenbach, cuius anima requiescat in pace. Amen.”[219]

Johann Hubenriß von Odenbach war der Schwiegersohn des Johann von Lewenstein[220]. Offenbar war er auch der Großvater des Emerich von Lewenstein (vgl. dort)[221].








Grabplatte des Johann von Lewenstein (Filius) (16)
Grabplatte des Johann von Lewenstein (Filius)

Kaum etwas kann auf dieser Grabplatte noch entziffert werden und auch die beiden Wappen sind sehr stark verwittert. Vor über 100 Jahren hat Hermann Hahn diese Platte in noch besserem Zustand untersuchen können - er ordnet sie Johann von Lewenstein zu. Sie wurde im nördlichen Querschiff gefunden.

Hahn löste seinerzeit die Inschrift wie folgt auf:

“Anno domini 1439 feria quinta post Margarete (= 23.07.) obiit Johannes domicellus de Lewenstein filius secum iacentis. Eius anima pauset cum beatis”[222].

Johann von Lewenstein übernahm nach dem Tod seines gleichnamigen Vaters dessen Lehen als Vogt im Nalbacher Tal[223].















Im Römermuseum Schwarzenacker

7 Grabplatten, bzw. Fragmente befinden sich im Hofbereich des Römermuseums Schwarzenacker.

Grabplatte des Abtes Symey
Grabplatte des Abtes Symey

Diese Grabplatte befindet sich im Römermuseum Schwarzenacker.

Nach der Webseite „digiCult-Museen“ des Saarländischen Museumsverband e.V. handelt es sich um die Grabplatte des Abts Symey, verstorben 1338.

Nach digiCULT lautet die in gotischen Majuskeln erstellte Inschrift:

[ABB]AS * LOCI * HUI(US) * REQ(UIESCAT) * I(N) * PACE / * AN(N)O * D(OMI)NI * M / * CCC * XXX * V * [III] * [- - -]

Übersetzung:

"Der Abt dieses Ortes ruhe in Frieden, im Jahre des Herrn 1338 ..."[224]

Der Fundort der Grabplatte ist vor Ort in der östlichen Reihe des Kapitelsaals markiert.





Grabplatte des Ysenbard von Kastel
Grabplatte des Ysenbard von Kastel

Das Fragment einer Grabplatte aus Wörschweiler befindet sich im Römermuseum Schwarzenacker.

Hermann Hahn identifiziert diesen ursprünglich im südlichen Querschiff gefundenen Stein als “Ysenbard von Castel”. Er datiert aufgrund von Urkunden einen Tod nach dem 30. März 1400, ohne das Datum oder das Jahr genauer bestimmen zu können. Die älteste vorliegende Urkunde betrifft einen Vertrag mit Johann von Kirkel aus dem Jahr 1382. Aus einer (französisch-sprachigen Urkunde von 1384 kann man den Namen seiner Frau "Jutte" - also Jutta - entnehmen (vgl. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 62ff). Ysenbart wird auch in den Saarbrücker Regesten erwähnt - demnach ist er ein Bruder von Simon von Kastel.

Glaubt man dieser niederländisch-verfassten Abstammungstafel, so hat Hahn Recht mit der Annahme, dass Ysenbard ein Nachfahre der Herren von Eppelborn war.







Grabplatte der unbekannten „Frau von Hubenriß“
Grabplatte der unbekannten "Frau von Hubenriß"

Offenbar lässt sich nicht mehr genau bestimmen, um wessen Stein es sich dabei handelt. Den Angaben bei digiCULT-Museen zufolge starb und lebte die Person zwischen 1450 und 1500[225].

Hermann Hahn, der als Fundort das nördliche Querschiff zwischen der Grabplatte mit den Wappen der Hubenriß von Odenbach und derer von Lewenstein und der Grabplatte des Johann Hubenriß von Odenbach angibt, geht aufgrund des Wappens ebenfalls von einer Ehefrau eines "Hubenriß von Odenbach" aus[79]. Auch die Lage zwischen den beiden Hubenriß'chen Grabplatten scheint dies zu bestätigen. Johann war mit einer Lewenstein verheiratet, sie kommt aufgrund des rechten Teils des Wappen mit den drei Adlerfängen nicht in Betracht. Verstorben ist sie spätestens 1472, denn am 13. Oktober 1472 übertrug Friderich von Fleckenstein zu Maden­burg, Freiherr von Dagstuhl, nämlich ein Lehen des verstorbe­nen Johann von Lewenstein auf dessen Schwiegersohn Johann Hubenriß. Dabei wird von der Tochter, die namentlich unge­nannt bleibt, bereits als “selig”, also verstorben, geschrieben[226]. Theoretisch könnte Johann Hubenriß noch einmal verheiratet gewesen sein. Hahn geht jedoch nicht davon aus, dass es sich bei der Unbekannten um seine zweite Frau handelte. Ebenso schließt er - aufgrund der Lage der Gräber - den Philipp Hubenriß als Gatten aus. In Betracht zieht er Johanns Mutter - Margarete von Gersbach - deren Wappen er nicht ermitteln konnte. Heute trägt das Wappen von Gersbach einen Stiefel.






Hahn nannte seinerzeit folgende Wappen aus dem Moselraum, welche drei Adlerfänge zeigen:

  • Briedel von Wittlich
  • Bumagen (Bombogen in Wittlich)
  • Schwertzheim (Schwirtzheim)
  • Berncastel-Baldenau
  • Zell[79]

Wir können heute hinzufügen:

  • Ankoyst zu Hartradstein
  • Burggrafen von Berncastel
  • Burch (?)
  • verschiedene Burgmannen und Ritter von Wittlich[227]

Grabplatte der Anastasia von Leiningen
Grabplatte der Gräfin Anastasia

Die Grabplatte der 1452 verstorbenen Anastasia von Leiningen befindet sich nicht mehr im Kloster. Sie wurde ins Römermuseum Schwarzenacker gebracht.

Nach den Angaben der Webseite digiCULT-Museen lautet die Inschrift der Grabplatte der 1435 als Gräfin von Saarwerden geborenen Anastasia von Leiningen[154].

an(n)o * d(o)m(in) * m * cccc * l [ii] / [virginum] // xi * mil(ium) * v(i)g(ilia) * obiit * generosa * d(omi)na * anasta/sia * de * linigen * et * comi/tissa * i(n) * sarwerden * c(u)i(us) * a(n)i(m)a * pauset * cu(m) * [- - -] // tis * am[en][154].

Übersetzung:

"Im Jahre des Herrn 1452 an der Vigil der 11.000 Jungfrauen [= 20. Oktober] verschied die edle Herrin Anastasia von Leiningen und Gräfin in Saarwerden, deren Seele mit den [Erwählten / Glücklichen] (in Frieden) ruhen möge. Amen."[154].

Der Fundort der Grabplatte ist vor Ort in der westlichen Reihe des Kapitelsaals markiert.

Nach dem "Virtuellen Geroldsecker Museum" war Anastasia die Frau von Jakob I. von Moers-Saarwerden.







Grabplatte des Heinrich von Saarwerden
Mögliche Grabplatte des Heinrich von Saarwerden

Im Römermuseum Schwarzenacker befindet sich der untere Teil einer Grabplatte, welche noch das Wort „Saarwerden“, sowie den Teil eines Wappens erkennen lässt. Die Webseite digiCULT-Museen datiert diese Platte aufgrund ihrer Inschrift ins späte Mittelalter (1350 – 1450)[228].

Dieser Datierung passt zu Grafen Heinrich von Saarwerden. Der Stein wurde erst bei der Grabung 1954 gehoben, wie ein Foto aus diesem Jahr zeigt. Er liegt auf dem Foto an der Stelle, die bis heute die Grabstelle des Heinrich von Saarwerden markiert[229]. Die Datierung vor Ort nennt das Todesdatum 18.07.1397.

Das Wappen auf dem Grabstein Graf Heinrichs ist in den Regesten beschrieben - für einen Vergleich ist das hier abgebildete Fragment nicht ausreichend - allerdings wird die Schrift als "in Erz gegossen" beschrieben[230]. Das ist beim vorliegenden Stein nicht der Fall.

Die Inschrift wurde laut digiCULT-Museen entziffert als:

[- - - ] / [- - -] * in * sarwerd[en * ] d(om)inu[s- - -] / [- - -] anima * requies[cat in pace]

Übersetzung: ... Herr in Saarwerden ... (seine) Seele ruhe (in Frieden) ...[228]



Fragment einer Grabplatte aus dem späten Mittelalter
Fragment einer Wörschweiler Grabplatte ohne Zuordnung

Diese Grabplatte ist nur noch als Fragment erhalten. Sie befindet sich im Römermuseum Schwarzenacker. Ohne lesbare Inschrift, wird dieser untere Teil einer Grabplatte, auf der Web­seite digiCULT-Museen dem späten Mittelalter zugeordnet[231].













Grabplatte des Gerhard Schlump von Orlebach
Grabplatte des Ritters "Slumpo" von Orlebach

Im östlichen Kreuzgang wird eine Grabstelle von einer Betonplatte markiert. Diese Grabungsmarkierung ist versehen mit der Angabe

„Ritter/Krieger (Miles) Gerhardus genannt Schlump (Slumpo) von Orlebach. Gestorben am 29.01.1328.“

Die Herren von Orlebach hatten ihre inzwischen abgegangene Burg beim heutigen Zweibrücken-Oberauerbach. “Schlump” oder “Slumpo” ist ein häufiger Name für die Herren von Bundenbach (Großbundenbach), mit Vorname meist “Hugo”.

Im Römermuseum Schwarzenacker befindet sich eine Grabplat­te welche auf digiCULT-Museen entziffert wird mit

ANNO * D(OMI)NI * M * CCC * XX * VIII * [- - - ] / [- - - ] LEBAC[H?][152]

Als Übersetzung ist angegeben:

"Im Jahre des Herrn 1328 ... Lebac[h?]"

Es wird bei digiCult nicht ausgeschlossen, dass es sich um eine Frau handelte[152]. Diese Annahme teile ich nicht - die abgebildete Figur trägt das Haar offen, eine verheiratete Frau des Mittelalters würde eine Rise tragen - vgl. dazu auch die Grabplatte der Gräfin Agnes und Propst Heinrichs und die Grabplatte der Ennela von Bundenbach, wo man dies jeweils gut erkennen kann, ebenso wie die Frisur des Heinrichs. Diese beiden Grabplatten sind ungefähr gleich alt. Der Kragen der Figur deutet auf eine Rüstung hin.

Ich ordne diesen Grabstein daher dem “Slump von Orlebach” zu. Denn statt “Lebach” entziffere ich eindeutig “Orlebach”. Vgl. dazu die Ausschnittvergrößerung.
Ausschnittvergrößerung "Orlebach"

Die Übereinstimmung von Ortsangabe und Jahreszahl mit der Inschrift der Betonplatte kann kein Zufall sein, sie erlaubt eine Zuordnung der beiden Platten.

Dass das Kloster im 14. Jahrhundert Verbindungen nach Orlebach hatte, ist belegt – beispielsweise durch einen Vergleich mit dem Ritter Emiyche Vünker von Warthenberg mit dem Kloster, bei welchem es um ein Gut der Wörschweiler Mönche in Orlebach ging[232].







In der Literatur beschrieben
Heinrich von Zweibrücken, Domprobst zu Trier
Grabplatte nach Skizze Rudolf Buttmann

Hermann Hahn konnte diese Platte 1896 nicht mehr auffinden. Nach Angaben des damaligen Eigentümers Lilier, wurde die Platte im südlichen Querschiff, vor dem Durchgang zum Kreuzgang gefunden. Rudolf Buttmann hat auf Bitten Hahns die beiden zu diesem Zeitpunkt im Kreuzgang liegenden Stücke zeichnerisch dokumentiert. Über die Reste der Inschrift hat Hermann Hahn den Stein identifiziert als:

Heinrich, Sohn des Grafen Heinrich II. von Zweibrücken und der Agnes von Eberstein, Domherr zu Trier

Die Abbildung zeigt die Zeichnung Buttmanns, entnommen aus Hermann Hahns "Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler"”[233].

Der Vergleich mit der "Grabplatte im südlichen Querschiff" zeigt, dass die Brüche in der Platte dort anders verlaufen, als in der Skizze von Buttman abgebildet. Ein Vergleich der Abmessungen, die Hahn wie folgt angibt[233]:

Länge: 196 cm

Breite: 0,69 cm (hier kann er nur 69 cm gemeint haben)

Dicke: 17 cm

Breite Innenfläche: 55 cm

Breite Schriftrahmen: 7 cm









Die Grabplatte des Johann Lewenstein

In seinem 1900 erschienen Aufsatz “Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900 (S. 65f)” beschreibt Hermann Hahn den Fund von zwei kleinen gelblichen, rotgeäderten Bruchstücken eines Grabsteins im nördlichen Querschiff der Basilika. Aus den Bruchstücken rekonstruierte er folgende Inschrift:

† Anno domini 142...obiit Johannes de Lewenstein (armiger, cuius anima requiescat in pace. Amen.)

Es ist dem Autor nicht bekannt, ob Teile dieses Steins noch existieren. Da eine andere Grabplatte von Hahn als die des Johann Lewenstein Filius (s.dort) identifiziert wird, muss es sich aufgrund des Todesdatums in den 1420er-Jahren bei dieser hier um den Senior handeln.

Johann von Lewenstein war der Sohn des Eberhard von Lewenstein und der Agnes von Kastel. Seit 1405 war er Vogt im Nalbacher Tal[234]. Nach den Saarbücker Regesten war er verheiratet mit Else von Hunolstein[235]. Als Vogt im Nalbacher Tal folgte ihm sein Sohn Johann.

Ein Grabplattenfragment ohne Zuordnung findet sich im Römermuseum Schwarzenacker (vgl. dazu "Fragment einer Grabplatte aus dem späten Mittelalter") - da Hahn jedoch von "zwei kleinen Bruchstücken" spricht, scheint das nicht hierzu zu passen.


In der Kirchenruine
Grabplatte im südlichen Querschiff

Die hier gezeigte - unbeschriftete - Platte liegt im südlichen Querschiff der Basilika. Es ist nicht erkennbar, ob überhaupt eine Beschriftung vorhanden war.

An gleicher Stelle soll die heute nicht mehr vorhandene Grabplatte des Heinrich von Zweibrücken, Domprobst zu Trier, gefunden worden sein.[233].

Weiterhin verordnet Hahn die Grabplatte des Ysenbard von Kastel und die Grabplatte des Albert von Kastel (vor dem St. Bernhardsaltar) ins südliche Querschiff[236].

Die Platte liegt in dem Bereich, in welchem Schmoll gen. Eisenwerth Gräber der Stifterfamilie vermutete - unweit des Arkosoltumbengrabs. Der Bereich wurde von Grabräubern durchwühlt[237].








Die Wörschweiler Klostergüter

Über lange Zeit war Kloster Wörschweiler wirtschaftlich unabhängig. Neben einer "Grundausstattung" im Rahmen der Stiftung erhielt erhielt das Kloster zahlreiche Schenkungen und Erblassungen für das Seelenheil[238]. Die erste Stiftung für ein Jahrgedächtnis erhielt das Kloster 1228. Erst seit 1201 hatte das Generalkapitel die Annahme solcher Stifungen erlaubt[239]. Auch Eintritte in das Kloster kamen diesem wirtschaftlich zugute - so übertrug z.B. 1250 ein Nikolaus von Mercheteid sein Haus bei Trier und seinen weiteren Besitz, wie etwa Weinberge, anlässlich seines Eintritts dem Kloster[161]. Während die Zahl der Schenkungen in den ersten Jahren des Klosters relativ hoch waren, sank sie in späteren Jahrhunderten zunehmend aufgrund der wachsenden Anziehungskraft jüngerer Orden. Waren es in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts noch 55 Schenkungen, sank deren Zahl bis ins 16. Jahrhundert auf Null[22].

Ludwig Litzenburger hat in seinem Aufsatz "Die Entstehung und Ausbreitung der Grundherrschaft Wörschweiler", erschienen im Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte die mühevolle Aufgabe auf sich genommen, die wichtigsten Quellen zu Kloster Wörschweiler hinsichtlich der Vermögen des Klosters auszuwerten. Er hat dabei nach Ausstattung bei der Gründung, Schenkungen, einem Zwischenbefund nach den ersten 100 Jahren, Verpfändungen und weiteren Kriterien geordnet. Dies hat er noch ergänzt durch seine Arbeit "Die Wirtschaftsgeschichte des Klosters Werschweiler". Da seine Abhandlungen im Internet verfügbar sind, soll hier nicht einfach eine andere Sortierung erfolgen, sondern eine kartographische Darstellung gewählt werden.

Die Karte zeigt die räumliche Ausdehnung der Besitztümer - sie basiert auf der Auflistung von Litzenburger[240], welche bei Jutta Manderscheid auszugsweise zusammengefasst ist[241]. Diese Angaben können i.d.R. auch aus den Regesten von Neubauer entnommen werden.

Um das Jahr 1340 muss "Peter Wadtsacker" verstorben sein - in diesem und den nachfolgenden Jahren bis 1347, werden dem Kloster nach und nach dessen Güter bei Nieder- und Oberbexbach von verschiedenen Erben übertragen[242] - offenbar hat das Kloster diese Güter systematisch zusammengeführt.

Ritter Peter Wadsackers Mühle bei Niederbexbach (heute als Woogsacker Mühle bekannt), soll der Herkunftsort der Familie von Weizsäcker sein.
Die Woogsacker Mühle bei Niederbexbach

Grundsätzlich waren Zisterzienserklöster seit 1212 frei von einer Kastenvogtei - für Wörschweiler änderte sich dies erst gegen Ende des 15. Jahrhunderts[243]. Das bedeutet nicht, dass das Kloster vorher keines Schutzes bedurfte oder diesen nicht angenommen hätte, wie an anderer Stelle beschrieben. Die Wirtschaftsgüter des Klosters bestanden aus Weinbergen, Salzvorkommen, Wiesen, Teichen, Mühlen (etwa in Wörschweiler und Limbach), Häusern, Klosterhöfen, Ansprüchen auf Anteil an landwirtschaftlichen Erträgen und auch aus Leibeigenen[244]. Die Annahme von Leibeigenen war ein Verstoß gegen die Carta Caritatis. Dieser Verstoß ist in den Regesten des Klosters mehrfach belegt, z.B. im Jahr 1206 für einen Mann aus Biesingen, welchen die Abtei als als Geschenk von Ludwig (der Ältere) von Saarwerden erhielt[240][171]. Ab 1224 erlaubt das Generalvikariat die "Rentengrundherrschaft", das heißt, die Bewirtschaftung der Güter durch Dritte - auch Leibeigene. Diese Wirte entrichteten einen Zins. Auslöser war der Rückgang der Zahl der Konversen[22].

Übersichtskarte der Liegenschaften des Zisterzienserklosters Wörschweiler

Das Hospital in Vogelbach

In Vogelbach in der Pfalz unterhielt und betreute das Zisterzienserkloster Wörschweiler eine Kapelle und ein Hospital an der Pilgerstraße nach Santiago de Compostella, bzw. der Straße von Saarbrücken nach Kaiserslautern.

Nach den Wörschweiler Regesten wurde die Kapelle von Graf Folmar von Saarwerden und Diedrich von Homburg errichtet und 1212 dem Kloster Wörschweiler unterstellt. Dabei übertrug Graf Ludwig von Saarwerden seinen vom Großvater ererbten Besitz an der Kapelle dem Kloster[245]. Im gleichen Jahr unterstellte Bischof Betram von Metz die Kapelle dem Kloster[246].

Die Regesten 26, 28 u. 29 sprechen dabei von einer "Kapelle" und noch nicht vom "Hospiz". Diese Bezeichnung ("Spital") taucht in den Regesten erstmals 1221 in Nr. 46 auf - Bischof Conrad von Metz wiederholt den Befehl seines Vorgängers an Abt und Konvent, "dem Spital aufs beste vorzustehen"[247].

Laut Neubauer wurde bereits 1272 darauf verwiesen, dass dieses Hospital auf eine frühere Stiftung zurückzuführen sei[248].

Alfons Kolling datiert Kapelle und Hospiz gleichermaßen auf das 12. Jahrhundert und verweist dabei auf die Lebensdaten der beiden Stifter. Für ihn ist es "sehr wahrscheinlich", dass beides gleichzeitig entstanden ist, wobei nicht gewiss sei, ob es sich um jeweils eigene Gebäude handelte[249]. Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen stellt Kolling jedoch dar, dass es sehr wohl möglich sein kann, dass sich das Hospiz unter dem Dach der Kapelle befand[250].

Zumindest in späterer Zeit war die Unterstellung Vogelbachs offenbar umstritten, denn 1312 bestätigt der Erzpriester zu Hornbach noch diesen Sachverhalt, während 1317 darauf verwiesen wurde, dass ein Priester aus Vogelbach dem Erzpriester zu Hornbach verpflichtet sei[251].

Externe Links:

Rang und Bedeutung des Klosters

Der Rang eines Zisterzienserklosters innerhalb des Ordens war von der Zahl der gegründeten Filiationen, der Paternität, der Zahl der inkorporierten Pfarrkirchen und des Rangs der im Kloster beigesetzten Mitglieder des Hochadels abhängig. Kloster Wörschweiler hatte keine Tochterklöster gegründet und keine Paternität. Mit seinen 14 Pfarrkirchen lag es allerdings nicht weit hinter der Spitze der großen Zisterzienserabteien im heutigen Deutschland. Der Rang als Erbbegräbnisstätte war freilich nicht sehr hoch, da die Grafenhäuser des Westrichs nur von regionaler Bedeutung gewesen sind[252].

Anfahrt/Weg zum Zisterzienserkloster Wörschweiler

Die Ruine ist grundsätzlich nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen.

Einen kleinen Parkplatz gibt es in der Ortsmitte von Wörschweiler, an der Ecke "Bierbacher Straße/Limbacher Straße" (zwischen Pizzeria und Feuerwehr). Von dort führt auf der linken Seite der Gaststätte ein zunächst geteerter Weg den Berg hinauf (Ruine ist ausgeschildert). Der Aufstieg beträgt ca. 1 km. Diesen Weg kann man als den "Hauptweg" bezeichnen.

In der Limbacher Straße ist rechts des Hauses Nr. 33 ein - schwer erkennbarer - weiterer Aufstieg zum Kloster ausgeschildert. Hierbei handelt es sich nur um einen schmalen und steilen Pfad, welcher schlecht befestigt ist.

Alternativ gibt es einen kleinen Waldparkplatz an der L222 zwischen Wörschweiler und Limbach (von Wörschweiler kommend ca. 600 m nach der Einfahrt zum Wörschweilerhof, bzw. zum Wörschweiler Friedhof). Hier führt der Weg über die Gemarkung "Toter Mann". Der Waldweg zur Ruine ist ab dem Parkplatz ausgeschildert. Er erstreckt sich über rund 2 km. Dieser Weg ist theoretisch befahrbar und wird bei Veranstaltungen für den "Shuttle-Service" genutzt. Beachten Sie, dass es freilich verboten ist, mit Auto oder Kraftrad durch den Wald zu fahren und es keine Gewähr gibt, dass Sie die Schranke offen vorfinden.

Wanderfreunde erreichen die Ruine - bzw. die oben genannte Gemarkung "Toter Mann" auch vom Wanderparkplatz im "Taubental" zwischen Limbach und Wörschweiler. Hier sollte eine Wanderkarte (etc.) verwendet werden, eine Beschilderung in Klarschrift gibt es vor Erreichen der Gemarkung "Toter Mann" nicht. Abhängig von der gewählten Route ist man hier ab ca. 4 km unterwegs.

Schließlich gibt es noch die auf der Webseite "wandernmithans.de" beschriebene Route. Sie führt vom Parkplatz in der Ortsmitte unmittelbar über das Gelände des Wörschweilerhofes, über dessen Weiden und einen "Trittpfad" durch den Wald am Berghang auf den selben Weg, welchen man auch von der Gemarkung "Toter Mann" aus erreicht. Die Route über den Wörschweilerhof könnte man auch vom Parkplatz beim Friedhof nehmen. Hier ist mir nicht ganz klar, welche Vorteile die Route über dieses Privat- bzw. Betriebsgelände haben könnte, wenn man nicht im Hofladen einkaufen möchte.

Anders als in älteren Beschreibungen enthalten, gibt es auf dem Klosterberg bereits seit Jahren keine Einkehrmöglichkeit mehr (Stand: Januar 2018).

Literaturübersicht

Originale der Klosterurkunden

Über den Verbleib der originalen Klosterurkunden gibt es keinen Nachweis. Neubauer hat Darstellungen, die Urkunden seien beim Klosterbrand 1614 vernichtet worden, widerlegt und weist vielmehr nach, dass die Urkunden sich nach der Aufhebung des Klosters auf jeden Fall bereits 1604 in Zweibrücken befanden und dort zuletzt 1625 bezeugt sind. Was später mit den Urkunden geschah, ist offen[253].

Printmedien

  • Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V. Seit August 2016 stehen die Regesten im rheinland-pfälzischen Digitalisisierungsportal dilibri auch digital zur Verfügung.
  • Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900
  • Dr. Franz Xaver Glasschröder, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter. In Regestenform veröffentlicht, München und Freising 1903
  • Württembergisches Urkundenbuch, Band VII
  • Dr. Philip Kasimir von Heintz, Das ehemalige Fürstenthum Pfalz-Zweybrücken und seine Herzoge, bis zur Erhebung ihres Stammes auf den bayerischen Königsthron: Ein Beitrag zur vaterländischen Geschichte. Erster Theil, welcher die Periode von 1410 bis 1514 umfaßt, München 1833
  • Jutta Manderscheid, "Die Säkularisation des Klosters Wörschweiler auf dem Hintergrund der Reformation im Herzogtum Zweibrücken" in Blätter für pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde Jahrgang 75, 2008
  • Hans-Walter Hermann, Gründung, Aufstieg und Niedergang des Klosters Wörschweiler in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981
  • Hans-Walter Herrmann, Das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, in Geschichtliche Landeskunde des Saarlandes Band 2, Saarbrücken 1977
  • Kurt Hoppstädter, Die Reichsritterschaft, in Geschichtliche Landeskunde des Saarlandes Band 2, Saarbrücken 1977
  • J.A. Schmoll gen. Eisenwerth, Wie sah die mittelalterliche Baugruppe auf dem Wörschweiler Klosterberg aus? in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981
  • Dr. Heribert Feldhaus, Zisterzienserkloster und Schloss Louisenthal/Gutenbrunnen Wörschweiler
  • Saarpfalz Blätter für Geschichte und Volkskunde, Regesten des Saarpfalz-Kreises, Sonderheft 2013
  • Alfons Gebhart, Das Bruderschaftsbuch des Zisterzienserklosters Wörschweiler (15. - 16. Jahrhundert), Speyer 1992, Schriften des Diözesanarchivs Speyer, Band 16

Online verfügbare Publikationen über Kloster Wörschweiler

Weitere Online-Fundstellen

Informationen zum Zisterzienserorden bzw. der Architektur der Zisterzienser

Quellen und Anmerkungen

  1. In den Urkunden des Klosters wird der Bergrücken auch als "Berg Werneswilre" und meistens als "Marienberg" bezeichnet - siehe dazu: Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 86, Nr. 1 und zahlreiche folgende Seiten.
  2. Angaben in verschiedenen Quellen, wonach sich noch Grabplatten in der Walpurgiskapelle von Schloss Louisenthal befinden sollen, sind nach Auskunft des Eigentümers der Kapelle unzutreffend (Auskunft von Hr. Detlef Lilier vom 26.02.2015).
  3. Andreas Neubauer verwendet in seinen Regesten ausschließlich die Schreibweise "Werschweiler" und weißt darauf hin, dass dies s.E. die korrekte Bezeichnung sei, weil sie so während der Zeit des Klosters verwendet worden sei (vgl. Andreas Neubauer, Regesten...,S. 1). "Werschweiler" ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Dorf im Ostertal. Die lateinische Version des Namens lautet "Verneri-Villerium".
  4. Erinnerungen an Wörschweiler, Julius Kirsch, 2010
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 5,5 5,6 Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 1-5
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 11f
  7. 7,0 7,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 86, Nr. 1
  8. Hans-Walter Hermann, Gründung, Aufstieg und Niedergang des Klosters Wörschweiler in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981, S. 9
  9. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S.59
  10. Hans-Walter Herrmann, "Stammtafel 4", in Geschichtliche Landeskunde des Saarlandes Band 2, Saarbrücken 1977
  11. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 86f, Nr. 3
  12. “Edition BONJOUR SAARLAND, Band 5, 3. erweiterte Auflage”, S. 34/35
  13. 13,0 13,1 Die Stiftung des Klosters Wörschweiler ist vollständig belegt durch eine Konfirmationsurkunde aus Wattweiler, heute im Staatsarchiv in München, in welcher Graf Ludwig von Saarwerden die Gründung durch seine Großeltern berichtet und die Übertragung an die Zisterzienser im Jahr 1171 durch ihn selbst und seinen Bruder (ebenfalls Ludwig) bestätigt. Als Grund wird Unzufriedenheit mit dem Gottesdienst angegeben.
  14. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 14f
  15. Hans-Walter Hermann, Gründung, Aufstieg und Niedergang des Klosters Wörschweiler in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981, S. 10f
  16. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 90, Nr. 11
  17. In der Literatur findet man diverse Schreibweisen
  18. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 93, Nr. 20f
  19. Hans-Walter Hermann, Gründung, Aufstieg und Niedergang des Klosters Wörschweiler in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981, S. 14 u. 19
  20. 20,0 20,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 94, Nr. 25
  21. 21,0 21,1 21,2 21,3 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 96, Nr. 31
  22. 22,0 22,1 22,2 Hans-Walter Hermann, Gründung, Aufstieg und Niedergang des Klosters Wörschweiler in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981, S. 13
  23. 23,0 23,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 105, Nr. 60
  24. Saarpfalz - Blätter für Geschichte und Volkskunde, Sonderheft 2013, S. 23
  25. Hans-Walter Hermann, Gründung, Aufstieg und Niedergang des Klosters Wörschweiler in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981, S. 14
  26. 26,0 26,1 Hans-Walter Hermann, Gründung, Aufstieg und Niedergang des Klosters Wörschweiler in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981, S. 15
  27. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 22
  28. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 28
  29. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S 142, Regest Nr. 187
  30. J.A. Schmoll gen. Eisenwerth, Wie sah die mittelalterliche Baugruppe auf dem Wörschweiler Klosterberg aus? in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981, S. 24
  31. Dr. Heribert Feldhaus, Zisterzienserkloster und Schloss Louisenthal/Gutenbrunnen Wörschweiler, S. 6
  32. 32,0 32,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 236f, Nr. 527
  33. 33,0 33,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 127f, Nr. 137
  34. Hans-Walter Herrmann, "Die Grafen von Saarwerden" in Geschichtliche Landeskunde des Saarlandes Band 2, Historischer Verein für die Saargegend, 1977, S. 264
  35. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 263, Nr. 621
  36. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 269, Nr. 642
  37. 37,0 37,1 Hans-Walter Herrmann, Geschichtliche Landeskunde des Saarlandes Band 2, Historischer Verein für die Saargegend, 1977, S. 320
  38. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 272, Nr. 655
  39. http://universaar.uni-saarland.de/regesten/regest/242
  40. Alfons Kolling, Ein Hospiz und die Brücken der Geleitstraße im Raum Homburg/Saar, 1995 in "Wolfgang Haubrichs, Zwischen Saar und Mosel", S. 246f
  41. Saarpfalz Blätter für Geschichte und Volkskunde, Regesten des Saarpfalz-Kreises, Sonderheft 2013, S. 93 gibt hier als Quelle die Regesten von Zweibrücken, S. 302, Nr. 916 an
  42. 42,0 42,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 304, Nr. 780
  43. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 315, Nr. 821
  44. Hans-Walter Herrmann, Das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, in Geschichtliche Landeskunde des Saarlandes Band 2, Saarbrücken 1977 , S. 346
  45. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters..., S. 323, Nr. 854
  46. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters..., S. 331f, Nr. 884
  47. Alfons Gebhart, Das Bruderschaftsbuch des Zisterzienserklosters Wörschweiler (15. - 16. Jahrhundert), Speyer 1992, S. 44f u. S.62
  48. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 353, Nr. 959 u. Nr. 960
  49. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 359f
  50. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters..., S. 31
  51. Alfons Gebhart, Das Bruderschaftsbuch des Zisterzienserklosters Wörschweiler (15. - 16. Jahrhundert), Speyer 1992, S. 45
  52. Alfons Gebhart, Das Bruderschaftsbuch des Zisterzienserklosters Wörschweiler (15. - 16. Jahrhundert), Speyer 1992, S.45
  53. Alfons Gebhart, Das Bruderschaftsbuch des Zisterzienserklosters Wörschweiler (15. - 16. Jahrhundert), Speyer 1992, S. 62
  54. 54,0 54,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 31 - 32
  55. 55,0 55,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S 32f.
  56. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 34ff
  57. 57,0 57,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 35 - 38
  58. 58,0 58,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 403
  59. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 38 - 43
  60. 60,0 60,1 60,2 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 44 - 51
  61. 61,0 61,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 53 - 59
  62. 62,0 62,1 Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 5
  63. 63,0 63,1 Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 6
  64. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900,, S. 2
  65. 65,0 65,1 www.wattweiler.org, Veröffentlichung der Gründungsurkunde, erstellt in Wattweiler (Stand: 01.03.2009)
  66. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900,, S. 28
  67. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler ..., S. 91
  68. 68,0 68,1 68,2 68,3 68,4 Wilhelm Eugen Schulz, Der Bliesgau, Geographisch-historisch erläutert, Zweibrücken 1838, S. 135
  69. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 92, Nr. 18
  70. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 99, Nr. 39
  71. Urkundliche Geschichte der ehemaligen Abteien und Klöster im jetzigen Rheinbayern, von Franz Xaver Remling, Pfarrer zu Hambach, 1836, S. 240
  72. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 111, Nr. 85
  73. 73,0 73,1 73,2 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 112, Nr. 89
  74. 74,0 74,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 120, Nr. 111
  75. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 122 - 144, Nr. 192
  76. Urkundliche Geschichte der ehemaligen Abteien und Klöster im jetzigen Rheinbayern, von Franz Xaver Remling, Pfarrer zu Hambach, 1836, S. 241f
  77. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 148, Nr. 202
  78. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 166, Nr. 263
  79. 79,0 79,1 79,2 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 167, Nr. 265
  80. Württembergisches Urkundenbuch, Band VII, Nr. 2111, S. 61
  81. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 172, Nr. 281
  82. https://archive.org/stream/mittelrheinische03goer/mittelrheinische03goer_djvu.txt , Sucheingabe "Abt Warner" verwenden
  83. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 176, Nr. 301
  84. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 181, Nr. 320
  85. Dr. Franz Xaver Glasschröder, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter. In Regestenform veröffentlicht, München und Freising 1903, Nr. 696
  86. Andreas Neubauer, Regesten des Kloster Wörschweiler..., S. 182f, Nr. 325
  87. Andreas Neubauer, Regesten des Kloster Wörschweiler..., S. 182, Nr. 323
  88. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 182f, Nr. 327, 328, 329
  89. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 189, Nr. 351
  90. Dr. Franz Xaver Glasschröder, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter. In Regestenform veröffentlicht, München und Freising 1903, Nr. 69 (findet man auch in den Regesten des Klosters).
  91. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 191, Nr. 358
  92. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 198, Nr. 384
  93. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 206, Nr. 413
  94. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 224, Nr. 485
  95. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 230, Nr. 503
  96. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 248, Nr. 566
  97. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 261, Nr. 615
  98. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 268, Nr. 640
  99. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 279, Nr. 681
  100. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 287, Nr. 717
  101. 101,0 101,1 101,2 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., vgl. S. 307, Nr. 792 bis S. 325, Nr. 861, in diesem Zeitraum erscheint Abt Heinrich regelmäßig in den Regesten.
  102. Dr. Philip Kasimir von Heintz, Das ehemalige Fürstenthum Pfalz-Zweybrücken und seine Herzoge, bis zur Erhebung ihres Stammes auf den bayerischen Königsthron: Ein Beitrag zur vaterländischen Geschichte. Erster Theil, welcher die Periode von 1410 bis 1514 umfaßt, München 1833
  103. 103,0 103,1 103,2 103,3 Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 7f
  104. 104,0 104,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 325f, Nr. 864
  105. Dr. Franz Xaver Glasschröder, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter. In Regestenform veröffentlicht, München und Freising 1903, Nr. 736f
  106. 106,0 106,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 338f, Nr 812
  107. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 334, Nr. 896 u. in „Saarpfalz Blätter für Geschichte und Volkskunde, Regesten des Saarpfalz-Kreises, Sonderheft 2013, S. 35“
  108. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 341, Nr. 918
  109. 109,0 109,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 343, Nr. 926
  110. Dr. Philipp Casimir Heintz, Das ehemalige Fürstenthum Pfalz-Zweybrücken und seine Herzoge, bis zur Erhebung ihres Stammes auf den bayerischen Königsthron, Erster Theil, S. 22
  111. Urkundliche Geschichte der ehemaligen Abteien und Klöster im jetzigen Rheinbayern, von Franz Xaver Remling, Pfarrer zu Hambach, 1836, S. 245
  112. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 342, Nr. 920
  113. Dr. Franz Xaver Glasschröder, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter. In Regestenform veröffentlicht, München und Freising 1903, Nr. 744
  114. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 347f, Nr. 938
  115. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 354, Nr. 965 u. 967
  116. 116,0 116,1 116,2 116,3 116,4 116,5 Alfons Gebhart, Das Bruderschaftsbuch des Zisterzienserklosters Wörschweiler (15. - 16. Jahrhundert), Speyer 1992, S.63
  117. 117,0 117,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 354, Nr. 966
  118. Dr. Franz Xaver Glasschröder, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter. In Regestenform veröffentlicht, München und Freising 1903, Nr. 755
  119. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters..., S. 374f, Nr. 1047
  120. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 376, Nr. 1054
  121. 121,0 121,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 383, S. 1083
  122. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 393, Nr. 1115 u. S. 395, Nr. 1124
  123. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler...,S. 384, Nr. 1091 u. S. 387, Nr. 1101. Vgl. auch "Urkundliche Geschichte der ehemaligen Abteien und Klöster im jetzigen Rheinbayern, von Franz Xaver Remling, Pfarrer zu Hambach, 1836" wo dieser Abt als "Arnold gen. Seidenschwanz" bezeichnet wird.
  124. Wilhelm Eugen Schulz, Der Bliesgau, Geographisch-historisch erläutert, Zweibrücken 1838, S. 136
  125. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 396, Nr. 1125
  126. Dr. Franz Xaver Glasschröder, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter. In Regestenform veröffentlicht, München und Freising 1903, Nr. 760
  127. 127,0 127,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 401, Nr. 1138
  128. Jutta Manderscheid, "Die Säkularisation des Klosters Wörschweiler auf dem Hintergrund der Reformation im Herzogtum Zweibrücken" in Blätter für pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde Jahrgang 75, 2008, S. 22
  129. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 402f, Nr. 1142 bis 1145
  130. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 402f, Nr. 1143
  131. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 403, Nr. 1145
  132. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 409, Nr. 1157
  133. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 41f
  134. Hans-Walter Hermann, Gründung, Aufstieg und Niedergang des Klosters Wörschweiler in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981, S. 14
  135. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 5f
  136. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 13
  137. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 51
  138. Andreas Neubauer, Regesten des Kloster Werschweiler..., S. 126, Nr. 131
  139. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 14
  140. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 14
  141. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 151, Nr. 214
  142. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 15
  143. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 166, Nr. 262
  144. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 15
  145. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 229f, Nr. 502
  146. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 15
  147. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 272, Nr. 655
  148. http://universaar.uni-saarland.de/regesten/regest/242
  149. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 16
  150. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 301, Nr. 770
  151. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 17
  152. 152,0 152,1 152,2 152,3 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 125, Nr. 127
  153. 153,0 153,1 Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 17 - 31
  154. 154,0 154,1 154,2 154,3 Gründungsurkunde, erstellt in Wattweiler - hier wird erwähnt, dass der Bruder des Grafen Ludwig des Älteren in Wörschweiler begraben wurde und dass er auf dem Feldzug des Kaisers in der Lombardei gefallen ist. Das ermöglicht eine Datierung seines Todes um 1176.
  155. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 89f, Nr. 9
  156. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 42
  157. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 33
  158. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 34
  159. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 34
  160. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 113, Nr. 91
  161. 161,0 161,1 Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 34
  162. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 36
  163. Belehnung des Heinrich von Saarwerden mit der Reichsburg Kirkel in den Regesta Imperii
  164. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 121, Nr. 112, 113, 114
  165. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 37
  166. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 37
  167. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 267, Nr. 634
  168. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 39
  169. 169,0 169,1 Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 328, Nr. 871
  170. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 39
  171. 171,0 171,1 vgl. Dr. Franz Xaver Glasschröder, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter. In Regestenform veröffentlicht, München und Freising 1903, Nr. 737
  172. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 41
  173. ebenda, S. 339, Nr. 913 und Glasschröder, Franz Xaver, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter, S. 293, München 1903, S. 294, Nr. 736
  174. Hermann, Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler..., S. 38
  175. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 38f
  176. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 267, Nr. 634
  177. Hermann Hahn, Die Grabsteine...S. 47ff
  178. J.A. Schmoll gen. Eisenwerth, Wie sah die mittelalterliche Baugruppe auf dem Wörschweiler Klosterberg aus? in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981, S. 29
  179. Dr. Heribert Feldhaus, Zisterzienserkloster und Schloss Louisenthal/Gutenbrunnen Wörschweiler, S. 10
  180. J.A. Schmoll gen. Eisenwerth, Wie sah die mittelalterliche Baugruppe auf dem Wörschweiler Klosterberg aus? in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981, S. 29
  181. J.A. Schmoll gen. Eisenwerth, Wie sah die mittelalterliche Baugruppe auf dem Wörschweiler Klosterberg aus? in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981, S. 29
  182. Wandnischengrab Kloster Eberbach
  183. Dr. Heribert Feldhaus, Zisterzienserkloster und Schloss Louisenthal/Gutenbrunnen Wörschweiler, S 10
  184. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 62
  185. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 125f
  186. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 62
  187. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 36f
  188. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 126f
  189. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 127
  190. Andreas Neubauer, Regesten des Kloster Wörschweiler..., S. 321, Nr. 845
  191. Glasschröder, Franz Xaver, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter, S. 293, München 1903
  192. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters..., S. 323, Nr. 854
  193. 193,0 193,1 Hermann Hahn, Die Grabsteine...S. 47ff
  194. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler ..., S. 221, Nr. 472
  195. Andreas Neubauer, Regesten des Kloster Wörschweiler...,S. 211f., Nr. 444 und "Saarpfalz Blätter für Geschichte und Volkskunde, Regesten des Saarpfalz-Kreises, Sonderheft 2013", S. 100 gibt hier als zusätzliche Quelle die Regesten von Zweibrücken, S. 140, Nr. 435 an
  196. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 90ff
  197. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 76f
  198. 198,0 198,1 198,2 198,3 Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 66ff
  199. Kurt Hoppstädter, Die Reichsritterschaft - Die Herrschaft Blieskastel, in Geschichtliche Landeskunde des Saarlandes Band 2, Saarbrücken 1977, S. 405
  200. www.heimat-pfalz.de/dezember-hattweiler.html
  201. „Saarpfalz Blätter für Geschichte und Volkskunde, Regesten des Saarpfalz-Kreises, Sonderheft 2013“, S. 48 gibt hier als Quelle die Regesten der Erzbischöfe zu Trier an
  202. Landgrafen-Regesten online Nr. 3623 <http://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/lgr/id/3623> (Stand: 12.9.2011)
  203. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler ..., S. 352, Nr. 935
  204. www.heimat-pfalz.de/dezember-hattweiler.html
  205. www.mimbach.de/content/view/14/52/
  206. vgl. Rudolf Zobel, “Wappen an Mittelrhein und Mosel”, Tafel 250, 2009, Books on Demand GmbH
  207. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 82
  208. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler ..., S. 311, Nr. 809
  209. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler ..., vgl. S 221, Nr. 473 u. S. 226, Nr. 490
  210. Hermann Hahn, Die Grabsteine...S. Hahn nimmt Bezug auf einen Autor Ludwig Molitor, der die Auffassung vertrat, die Slumpen hätten Bundenbach durch Heirat einer Tochter Engela des Grafen Wilher von Homburg erhalten und eben diese Engela (Ennela) hätte 1305 verfügt, in Wörschweiler begraben zu werden. Hahn widerspricht dieser Auffassung und beschränkt sich darauf, dass lediglich klar sei, dass es sich bei dieser Grabplatte um die Gemahlin des Slump von Bundenbach handelte.
  211. http://universaar.uni-saarland.de/regesten/regest/205
  212. 212,0 212,1 Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 98ff
  213. 213,0 213,1 Dr. Franz Xaver Glasschröder, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter. In Regestenform veröffentlicht, München und Freising 1903, Nr. 743: Heinrich von Hunolstein überträgt dem Emmerich von Lewenstein ein Lehen seines Schwiegervaters Johann Hubenriß von Odenbach.
  214. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 78ff
  215. vgl. Rudolf Zobel, “Wappen an Mittelrhein und Mosel”, Tafel 250, 2009, Books on Demand GmbH
  216. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler ..., S. 355, Nr. 973
  217. Heimat-Pfalz, Jägersburg Hattweiler
  218. Mimbach.de
  219. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 83ff
  220. Dr. Franz Xaver Glasschröder, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter. In Regestenform veröffentlicht, München und Freising 1903, Nr. 741
  221. Dr. Franz Xaver Glasschröder, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter. In Regestenform veröffentlicht, München und Freising 1903, Nr. 743
  222. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 62
  223. Kurt Hoppstädter, Die Reichsritterschaft - Die Herrschaft Nalbacher Tal, in Geschichtliche Landeskunde des Saarlandes Band 2, Saarbrücken 1977, S. 426
  224. Webseite „digiCult“ des Saarländischen Museumsverband e.V. (Stand 15.05.2013), „Grabplatte des Abtes Symey“
  225. Webseite „digiCult“ des Saarländischen Museumsverband e.V. (Stand 15.05.2013), „Grabplatte der Frau von Hubenriß“
  226. Dr. Franz Xaver Glasschröder, Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter. In Regestenform veröffentlicht, München und Freising 1903, Nr. 741
  227. Heraldikwiki
  228. 228,0 228,1 Webseite „digiCult“ des Saarländischen Museumsverband e.V. (Stand 15.05.2013), „Grabplatte“
  229. Dr. Heribert Feldhaus, Zisterzienserkloster und Schloss Louisenthal/Gutenbrunnen Wörschweiler, Abbildung S.18
  230. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler ..., S. 311, Nr. 809
  231. Webseite „digiCult“ des Saarländischen Museumsverband e.V. (Stand 15.05.2013), „Grabplatte“
  232. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler ..., S. 303, Nr. 778
  233. 233,0 233,1 233,2 Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 52 - 58
  234. Kurt Hoppstädter, Die Reichsritterschaft - Die Herrschaft Nalbacher Tal, in Geschichtliche Landeskunde des Saarlandes Band 2, Saarbrücken 1977, S. 426
  235. http://universaar.uni-saarland.de/regesten/regest/463
  236. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 102 ("Fundstellen")
  237. J.A. Schmoll gen. Eisenwerth, Wie sah die mittelalterliche Baugruppe auf dem Wörschweiler Klosterberg aus? in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981, S. 29
  238. Jutta Manderscheid, "Die Säkularisation des Klosters Wörschweiler auf dem Hintergrund der Reformation im Herzogtum Zweibrücken" in Blätter für pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde Jahrgang 75, 2008, S. 24ff
  239. Hans-Walter Hermann, Gründung, Aufstieg und Niedergang des Klosters Wörschweiler in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981, S. 14
  240. 240,0 240,1 Ludwig Litzenburger, Die Entstehung und Ausbreitung der Grundherrschaft Werschweiler, erschienen in Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte 2. Jahrgang 1950 & Die Wirtschaftsgeschichte des Klosters Werschweiler in Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte 3. Jahrgang 1951
  241. Jutta Manderscheid, "Die Säkularisation des Klosters Wörschweiler auf dem Hintergrund der Reformation im Herzogtum Zweibrücken" in Blätter für pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde Jahrgang 75, 2008, S. 37ff
  242. Andreas Neubauer, Regesten des Kloster Werschweiler..., S. 271ff, Nr. 648
  243. Jutta Manderscheid, "Die Säkularisation des Klosters Wörschweiler auf dem Hintergrund der Reformation im Herzogtum Zweibrücken" in Blätter für pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde Jahrgang 75, 2008, S. 26f
  244. Wilhelm Eugen Schulz, Der Bliesgau, Geographisch-historisch erläutert, Zweibrücken 1838, S.62
  245. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 96, Nr. 28 + 29
  246. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 95, Nr. 26
  247. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 100, Nr. 46
  248. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 28
  249. Alfons Kolling, Ein Hospiz und die Brücken der Geleitstraße im Raum Homburg/Saar, 1995 in "Wolfgang Haubrichs, Zwischen Saar und Mosel", S. 244
  250. Alfons Kolling, Ein Hospiz und die Brücken der Geleitstraße im Raum Homburg/Saar, 1995 in "Wolfgang Haubrichs, Zwischen Saar und Mosel", S. 246f
  251. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler ..., S. 235, Nr. 520 u. S. 244, Nr. 550
  252. Hans-Walter Hermann, Gründung, Aufstieg und Niedergang des Klosters Wörschweiler in „Kloster Wörschweiler 1181 – 1981“, Homburger Hefte, 1981, S. 18ff
  253. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 9f

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